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Nicola Rohrbach hält gegen Absalon dagegen - Platz vier beim Racer-Bikes Cup in Champéry
Der Olympiasieger Julien Absalon war auch diesmal, beim Racers Bikes Cup im schweizerischen Champéry, nicht zu schlagen. Nicola Rohrbach vom SRM Stevens Team setzte seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen fort, fuhr stark und wurde Vierter. Auf der Strecke, auf der dieses Jahr noch um Weltcuppunkte und im nächsten Jahr um die WM-Titel gefahren wird, versuchte der Schweizer SRM Stevens Biker lange am späteren Sieger Absalon dranzubleiben. „Der Start ist mir gut geglückt, ich konnte mich von Beginn weg in den vordersten Positionen halten“, so der Schweizer. Auch nach dem Startloop konnte Rohrbach in der ersten von sechs zu fahrenden Runden am Franzosen dranbleiben, doch spätestens an den auch technisch schwierigen Passagen entwischte Absalon. Der Freiburger Moritz Milatz (Multivan Merida) schloss im Verlauf von hinten auf den Schweizer auf. Doch auch er musste die Dominanz von Absalon anerkennen. Milatz fuhr im Wallis sicher auf Rang zwei, er verdrängte Nicola Rohrbach noch von Platz zwei. Julien Absalon gewann in 1:29:54 Stunden mit genau zwei Minuten Vorsprung auf Milatz. Auf Rang drei kam der Franzose Maxime Marotte mit 3:07 Minuten Differenz. "Das Ergebnis geht in Ordung, durch die langen Trainingseinheiten zuletzt hat mir etwas die Spritzigkeit gefehlt", so Nicola.
Nicola Rohrbach reiht sich in Offenburg in die Weltspitze ein
Der Weltcup in Offenburg begeisterte die Massen. Über 20.000 Zuschauer verfolgten in Rammersweier das MTB Spektakel. Seinen bereits vierten Sieg in Offenburg feierte Olympiasieger Julien Absalon (Frankreich), auf die Plätze zwei und drei fuhren Nino Schurter (Schweiz) und Jaroslav Kulhavy (Tschechien). SRM Stevens Biker Nicola Rohrbach erfüllte alle Erwartungen, die er durch seine zuletzt starken Leistungen hegte, und finishte auf Position 21. András Parti belegte im Rennen mit weit über 200 Startern Platz 64. Nicola hatte im Ziel 6:18 Minuten Rückstand auf Sieger Julien Absalon. Es war nicht nur das bisher beste Resultat im Weltcup, sondern auch eine Demonstration der Stärke des Schweizers. András Parti fuhr ebenfalls stark. Von Position 128 gestartet arbeitete sich der Ungar stetig nach vorne. Am Ende konnte er die Hälfte der vor ihm gestarteten Fahrer abfangen und auf Rang 64 das Rennen beenden. Für András war das Resultat ein gehöriger Motivationsschub, denn nach dem Bundesligalauf in Heubach waren die Beine ausgelaugt und schwer. Ein Zustand der sich länger hinzog als dem SRM Stevens Biker lieb war. "Ich habe viel regeneriert in der Zeit zwischen Heubach und Offenburg, ich bin glücklich dass es beim Weltcup nun endlich wieder gut lief", so András nach dem Rennen. Auch Teamchef Marc Hanisch war voll des Lobes. "András und Nicola haben heute durch Leistung überzeugt. Nicola hat gezeigt, dass er auch Richtung Top20 fahren kann und noch Potential hat für die nächsten Weltcups. Andras hat sich trotz schwieriger Startposition von Runde zu Runde nach vorne gekämpft. Mit einer besseren Startposition wäre ein Platz unter den besten 40 möglich gewesen". Das rundum erfolgreiche Weltcupwochenende wurde durch einen gelungenen Auftritt mit dem Sponsor Performer abgerundet. "Das war für uns auch sehr wichtig, denn in Offenburg war das "who is who" der Szene vertreten", so Marc Hanisch weiter.
Vor dem Weltcupstart in Offfenburg: Die Freude ist ungebrochen und die Form stimmt
Mehrere tausend Bikefans werden am kommenden Wochenende zum Weltcuplauf in Offenburg-Rammersweier erwartet. Bereits zweimal wurde die Veranstaltung von der UCI zur besten unter den Weltcups gekürt. Veranstalter Jörg Scheiderbauer klingt bekannt euphorisch, der MTB Zirkus wittert den ersten Weltcupsieg seit Mike Kluge aus dem Jahr 1993. Manuel Fumic (Cannondale) kommt als Weltcupzweiter in die Ortenau, Wolfram Kurschat (Topeak Ergon) war Zweiter im Jahr zuvor in Offenburg und möchte das Ergebnis diesmal topen und Moritz Milatz (Merida) konnte zuletzt wieder zur alten Stärke finden. Die SRM Stevens Biker sind für das Rennen ebenfalls hoch motiviert.
Nicola Rohrbach fährt in Houffalize stark und wird 37. – Weltcup in Offenburg kann kommen!
Motiviert bis in die Haarspitzen reiste Nicola Rohrbach am vergangenen Wochenende zum zweiten Weltcuplauf ins belgische Houffalize. Der Körper signalisierte weiter aufsteigende Tendenzen und mit dem Traditionskurs freundete sich der Schweizer im Training schnell an. Der erste Lauf in England hatte gezeigt, dass auch von den hinteren Reihen ein gutes Resultat erzielt werden kann. Nicola nahm deshalb ohne Hektik und voller Selbstvertrauen das Rennen auf. „Ich habe zwar ein paar Positionen beim Start gutmachen können, aber ich bin nicht ganz so gut weggekommen, wie in der Woche zuvor in England“ so die erste Einschätzung des Schweizers über seine Fahrt im Startloop.Doch danach lief es wie geschmiert! Unbeeindruck von den Wetterkapriolen - es wechselten sich vor dem Start Regen und Sonne immer wieder ab - fand Nicola sehr schnell seinen eigenen Rhythmus. Runde um Runde kletterte er im Klassement weiter nach vorne. Lohn der Arbeit war nach einer Fahrzeit von 1:53:09 Stunden der 37. Rang! „Ich hatte im Ziel einen akzeptablen Rückstand auf den Sieger von 8 Min 50sec. Es freute mich sehr, dass es endlich so läuft wie geplant.“ Vor allem die Analyse der Rundezeiten zeigt, dass Nicola auf den letzten drei Runden im Bereich der Top 20 war. „Ich bin nun in der Weltcup Gesamtwertung an 52. Position. Das Weltcuprennen auf deutschem Boden in Offenburg kann ich mit einer guten Startposition in Angriff nehmen“, freut sich Nicola bereits heute auf das Highlight am 23.Mai. Ziel dort ist weiter nach vorne zu attackieren und die Top 30 zu knacken. Die deutschen Farben leuchteten in Belgien besonders auf. Manuel Fumic und Wolfram Kurschat belegten in der Herren Eliteklasse die Plätze zwei und drei. Der Spanier José Hermida gewann das Rennen über 31,82 Kilometern in 1:44:19 Stunden. Es war sein sechster Weltcupsieg.
Andras Parti holt sich auf Gran Canaria den Schliff für die Saison
Andras Parti holt sich auf Gran Canaria den Schliff für die Saison Akribisch bereitet sich derzeit Andras Parti auf die Saison 2010 vor. Er hat sein Trainigscamp auf Gran Canaria bezogen und ist begeistert von den Bedingungen dort vor Ort. "Hier fühle ich mich wohl und kann mich gezielt auf die Höhepunkte in der neuen Saison vorbereiten", so der Ungar. Teammanager Marc Hanisch hält große Stücke auf den achtfachen Ungarischen Landesmeister, der in der letzten Saison aufgrund von Materialproblemen seine Titel abgeben musste. "Die Sieges- Serie ist gerissen, aber 2010 hole ich mir die Titel zurück", gibt sich Andras bereits heute kämpferisch. Das längerfristige Ziel ist die Olympiade in London 2012. "Andras ist fast unangefochten der stärkste Fahrer seines Landes, die Teilnahme in London sollte machbar sein", so Teammanager Marc Hanisch. Bereits in Peking war er mit dabei. Damals hatte er sich im Vorfeld ebenfalls für Gran Canaria als Trainingslocation entschieden und damit gute Erfahrungen gesammelt. Im Cross Country Rennen belegte er damals Platz 23. Für das große Ziel der erneuten Olympiateilnahme und die näher liegenden Ziele der kommenden Wochen sitzt Andras momentan 3-6 Stunden täglich im Sattel. Das Wetter ist sonnig und zeigt sich von der besten Seite. Mit allgemeiner Fitness wie Laufen und Schwimmen soll die Form zusätzlich aufgebaut werden. Derzeit hat Andras nur wenige Blicke für die anderweitigen schönen Dinge der Insel, - seinen Zielen und der harten Arbeit, die es dazu braucht ist er sich bewusst. "Manchmal kann ich die Sonne schon auch ein wenig genießen"; somit wird Andras nicht nur eine gute Form, sondern auch eine leichte sommerliche Bräune aus Gran Canaria mitbringen, um beim ersten Rennen fit an der Startlinie zu stehen.
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