Heidi Jesberger
Team Elite - Running, Germany

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Saisonabschluss, made in Taiwan

 
Wenn wir eines gezeigt haben, dann war es Durchhaltevermögen!
Wir haben ganz schön viel Stress auf uns genommen und haben immer daran geglaubt, dass meine Form stimmt. Na ja, ich war schon sehr deprimiert und frustriert und hatte die Zuversicht in meine Leistungsfähigkeit schon verloren, doch Jürgen war felsenfest davon überzeugt, dass ich fit bin.
 
Nachdem ich in Hawaii 2 Platten hatte und so viel Zeit auf alle anderen verloren hatte als ich 30 Minuten auf den Materialwagen warten musste, stieg ich enttäuscht aus dem Rennen aus.
So viele liebe Menschen haben mir Nachrichten geschrieben, dass ich nach vorne schauen solle und ein neues Rennen in Angriff nehmen soll, doch das war vom Kopf her gar nicht so einfach.
Alles war auf dieses eine große Ziel ausgerichtet. Ich hatte mich so darauf gefreut und nach dem Rennen hatten wir eigentlich auch 5 Tage Urlaub geplant.
Doch nach dieser Enttäuschung war uns beiden nicht nach Urlaub zu mute.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich den nicht verdient hatte.
 
Mein Jahr verlief im Rückblick eigentlich super: Außer 2 wirklich starken Erkältungen war ich dieses Jahr gesund und vor allem verletzungsfrei. Leider  kam meine 2. Erkältung genau im August, wo ich einige kürzere, sehr tolle Rennen in Deutschland geplant hatte. Da die Erkältung sehr stark und zäh war, konnte ich leider keines dieser Rennen machen und musste sie alle absagen.
Nichtsdestotrotz fand ich schnell wieder in einen sehr guten Trainingsrhythmus und konnte meine Form bei einem 3wöchigen Trainingslager auf Lanzarote sehr gut ausbauen.
Nun, nachdem Hawaii so unglücklich gelaufen war, hatte ich seit Juli keine Wettkämpfe mehr vorzuweißen, obwohl ich fit war. Ich wollte unbedingt noch beweißen, dass ich etwas kann.
 
Also strichen wir unseren Urlaub auf Hawaii, buchten in einer Nacht und Nebel Aktion unsere Flüge um (vielen Dank an Daniel Kezele, der uns dabei sehr geholfen hat!) und ich startete schon eine Woche später beim 70.3 Half Ironman in Austin/Texas.
Leider war auch hier wieder nicht das Glück auf meiner Seite und ich stürzte im Wettkampf auf dem Rad. Am liebsten wäre ich echt liegengeblieben, doch nach diesem Aufwand und nachdem ich die Woche zuvor schon nicht finishen konnte, versuchte ich mich wieder zu organisieren, richtete mein Rad so gut es ging wieder her und setzte den Wettkampf fort.
Leider fand ich nur wieder schwer zurück ins Rennen und konnte nur auf dem 16. Platz finishen.
 
Nun war mein Selbstbewusstsein total zerstört. Ich fing an allem an zu zweifeln, an meiner Form, an mir, ob ich überhaupt als Profisportlerin geeignet bin,…
Ich war total traurig und enttäuscht. Diese ganze Aktion hatte nichts gebracht, außer einem wirklich brutalen Heimflug von Austin über Phoenix nach LA, Chicago nach München. Reisezeit 28 Stunden!
 
Zuhause wollte ich erstmal 2 Tage nichts von Sport hören, doch schon am 3. Tag war da wieder so ein kleiner Funke Hoffnung.
Da war noch so ein Feuer in mir. Gemeinsam überlegten wir, welche Möglichkeiten es noch gibt und plötzlich war da die Idee von Taiwan.
Kurztrip Taiwan. Expressreise 4 Tage!?!
Da wir mit Hawaii schon so viel Geld für die Flüge ausgegeben hatten, wollten wir bei diesem Abenteuer die Kosten so gering wie möglich halten.
Die letzten Jahre habe ich sehr fleißig bei allen möglichen Flügen Meilen gesammelt, da hatten wir die Idee, dass wir evtl. den Flug nach Taiwan mit Meilen zahlen könnten. Und siehe da, es ging! Wow! Was für ein Glück!
Zwar war dies kein Direktflug, doch was soll’s. Mittlerweile waren wir ja wirklich Flug erprobt ;-) Mit dem Meilenflug kamen wir von Frankfurt über Peking nach Taiwan/Taipeh und dann mussten wir nun nur noch einen Inlandsflug von Taipeh nach Kaosiung kaufen.
Dieser war mit 110 € auch preislich erschwinglich. Nun mussten wir nur noch einen Startplatz, Hotel und Transfer organisieren.
Der Startplatz war dank Profilizenz kein Problem, nur die Sache mit dem Hotel gestaltete sich schwierig. Alle Webseiten von Hotels, die auf Englisch waren, waren bereits ausgebucht und die anderen konnten wir nicht entziffern. Wir schrieben den Veranstalter an, ob er uns bei der Hotelsuche behilflich sein könnte. Unser Problem war die Zeit. Unser Abflug war bereits in 24 Stunden und wir hatten immer noch keine Unterkunft. Da wir erst um 23:10 in Kaosiung landen würden, wäre es schwierig, mitten in der Nacht mit Rad ein Hotel zu suchen, am besten noch in der Nähe des Renngeschehens.
3 Stunden bevor wir unsere Reise schließlich starteten bekamen wir die erfreuliche Nachricht, dass wir die 2 Nächte, die wir brauchen im offiziellen Rennhotel incl. Flughafentransfer + Halbpension vom Veranstalter bekommen. Super! Besser hätte es nicht laufen können!
 
Die Anreise funktionierte einwandfrei. Am Flughafen wurden wir bereits erwartet, alles Gepäck war dabei und nach ca. 27 Stunden Reisezeit kamen wir erschöpft aber zufrieden am Hotel an.
Das Hotel war ein echt schönes Ressort mit verschiedenen Pools, Wasserfällen und tollen Zimmern. Wir versuchten die 7 Stunden Zeitverschiebung so gut es ging zu ignorieren und noch alle wichtigen Trainingseinheiten vor dem Wettkampf zu absolvieren.
Nach nur 5 Stunden Schlaf mussten wir also schon wieder aufstehen, um gemeinsam mit dem Orga Team die Radstrecke abzufahren. Zu genau waren mir noch die äußerst chaotischen Verkehrsverhältnisse von China im Gedächtnis.
Die gemeinsame Radausfahrt war toll organisiert: 5 Begleitautos und ca. 40 Athleten, die sich gemeinsam auf die 45 km lange Runde machten. Doch bereits nach 5 km drehen die ersten Sportler um und zum Schluss kam ich gemeinsam mit 4 ambitionierten Männern und 5 Begleitfahrzeugen wieder am Hotel an. Cool ;-)
Die Runde war sehr abwechslungsreich: weite Teile am Meer entlang, dann ins Landesinnere, wo es etwas selektiver wurde und auch die Schlaglöcher deutlich mehr und größer wurden. Es war also immer die volle Aufmerksamkeit gefordert. Auf der Strecke waren auch unheimlich viele freilaufende Hunde, die aber komischerweise nicht bellten und sehr friedlich wirkten.
Alles wirkt viel gepflegter als in China und man sah abwechselnd Bananenstauden, Reisfelder und Tempel in allen Größen und Farben.
Nach dem Radtraining ging ich noch kurz laufen, dann zur Wettkampfbesprechung und zum Check in.
Leider gab es nicht die Möglichkeit mit dem Bus zur ca. 15 km entfernten Wechselzone zu fahren. Aus diesem Grund musste ich mit meinem Rad losfahren.
Nun hatte ich 60 km Radtraining, einen Tag vor dem Rennen, doch anders war es nicht möglich, da ich unbedingt die Strecke sehen wollte. Egal. Eine Gute steckt das schon weg ;-)
 
Abends war dann die offizielle Pastaparty in unserem Hotel. Auf der Grünfläche der Anlage waren überall Tische aufgebaut. Man hatte Blick aufs Meer und das Buffet war ein bunter Mix aus Asiatischen Köstlichkeiten sowie Spagetti. Leider hatten die Veranstalter die Stühle vergessen!?! Das war die erste Pastaparty meines Lebens, die im Stehen stattfand und das, wo man doch am Tag vor dem Rennen nicht so viel herumstehen soll!?!
Etwas verwirrt saßen die Sportler auf Mauern oder im Gras. Schon verrückt!
 
Bereits um 20 Uhr legten wir uns ins Bett und schliefen vor Erschöpfung sofort ein.
Bis 24 Uhr, dann waren wir wieder fit, topp fit! Viel zu fit um wieder einzuschlafen.
Nun ja, wer braucht schon Schlaf!?! Ich schaff das auch so. Der Kopf entscheidet ja so viel!
 
Ca 2 Stunden konnte ich nochmals einschlafen, bis uns um 3:40 schließlich wieder unser Wecker aus den Federn riss.
 
Der Wettkampf:
Swim:
Um 6:30 war der Start, alle Athleten gemeinsam.
1,9 km Schwimmen im Meer als zweimalige Wendepunktstrecke mit kurzem Landgang. Geplant war ca. 500 m kerzengerade hinaus und wieder zurück. Dazu hatte der Veranstalter eine ca. 500 m lange Leine bis zur Wendeboje gespannt. Durch die starke Strömung war das Seil aber gebogen wie eine Banane und dementsprechend war nun auch die Schwimmstrecke etwas kurviger und länger. Das Meer war sehr unruhig und wir hatten mit richtig starkem Wellengang zu kämpfen. Obwohl die Wassertemperatur sehr warm war, wurde der Neoprenanzug erlaubt. Wahrscheinlich weil sonst viele Athleten das Schwimmen gar nicht geschafft hätten. Ich tat mir echt schwer, kam aber mit erstaunlich wenig Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser. Im Schwimmen geht es im Moment wirklich super!
Jürgen hat erzählt, dass sich viele Athleten panisch an der Leine festgehalten haben. Für weniger gute Schwimmer waren dies auch äußerst harte Bedingungen.
 
Rad:
Als 5. Frau, nur 1:30 min hinter Belinda Granger, mehrmaliger Ironman- und Rothgewinnerin, konnte ich aufs Rad wechseln. Der Wind war sehr stark, doch Gott sei dank nicht so böig wie auf Hawaii. Obwohl 800 Athleten gemeinsam gestartet waren, war man auf der Radstrecke sehr einsam. Die meisten Asiaten schwimmen nicht so stark und so entzerrte sich das Teilnehmerfeld sehr schnell. Ohne Sturz und Pannen kam ich diesmal über den Radkurs und konnte auf Rang 5 liegend zum Halbmarathon wechseln.
 
Lauf:
Die Laufstrecke führte vom Start, wo auch beide Wechselzonen waren zum Hotel und noch 2 km weiter und zum Ziel, direkt vor dem Hotel. Da Jürgen kein Rad dabei hatte (wir hatten nur 20 kg Freigepäck, daher hatte ich nur mein Rad + Jürgen unsere gemeinsame Tasche) musste er mit dem Pendelbus zurück zum Hotel fahren. Daher hatte ich keinerlei Infos wie ich lag bzw. wie weit die nächste Frau vor mir lag. Mittlerweile war es sehr warm geworden.
Ich lief und lief und sah keine Menschenseele vor mir. Da ist es natürlich um einiges schwieriger sich bis an sein Limit zu pushen, als wenn man schon Sichtkontakt zu den Gegnerinnen hat.
Bei km 9 sah ich dann die Japanerin Maki! Ich lief auf sie auf, überholte sie, sie lief ein Stück mit, doch dann konnte ich sie abschütteln. Das gab mir echt Auftrieb!
Bei km 15 stand Jürgen. Er rief mir zu, dass 1:20 min vor mir die nächste Athletin sei. Ich gab Gas, konnte jeden Kilometer 10 Sekunden auf die vor mir laufende Amerikanerin gutmachen. Ich versuchte alles, kämpfte! Doch als sie mich ca. 2 km vor Ende am Wendepunkt sah, mobilisierte sie auch nochmals ihre letzten Kraftreserven und rettete sich 11 Sekunden vor mir ins Ziel. Oh. Ich blieb wie angewurzelt auf der Ziellinie stehen. Enttäuscht, da es so knapp war, bis ich sah, dass die Timingmatte 1 m weiter vorne lag. In der Ergebnisliste bin ich nun 20 Sekunden hinter Rang 3, doch was soll’s.
 
Ich habe alles gegeben, das ist was zählt. Ich habe gekämpft und der Abstand zur Spitze war denkbar knapp. Nur 3:30 min hinter Belinda Granger, zweitschnellste Laufzeit, ich bin wirklich zufrieden!
 
Die Heimreise:
Die Heimreise war ein Kapitel für sich, denn sie gestaltete sich als unser größtes Abenteuer. Da wir bereits am Montag wieder einen wichtigen Termin in Deutschland hatten, mussten wir noch am Samstagabend, also am Raceday abreisen.
 
Um 17:30 ging unser Transfer zum Flughafen. Dieser dauerte fast 2 h, da auf den Straßen die Hölle los war. Unser erster Flug war wieder nach Taipeh. Da unser Anschlussflug erst am nächsten Morgen um 7:20 Uhr weiterging, hatten wir uns in Taipeh ganz in der Nähe des Flughafens ein Hotel gebucht. Unser Shuttle Fahrer lies uns am “Domestik Terminal“ raus, da es sich ja auch nur um einen Inlandsflug handelte. Dort war schon alles dunkel und wir erfuhren, dass es heute Abend gar keine Flüge mehr geben würde. Komisch.
Also liefen wir mit Sack und Pack ins „International Terminal“. Dort fing der Spaß dann erst richtig an:
Beim Check in meinte das Personal, dass wir unseren Flug nicht antreten könnten, da wir einen international Flight gebucht hätten und wir damit bereits hier durch den Zoll gehen und aus dem Land ausreisen würden. Es wäre dann nicht mehr möglich in Taipeh quasi wieder ins Land einzureisen. Wir dürften den Flughafen daher nicht mehr verlassen. Das Problem wäre jetzt, dass der Flughafen nachts geschlossen wird. Da standen wir nun also, noch 1:30 h bis zum Abflug.
Das Personal schlug uns vor, dass wir mit dem Zug quer durch die Insel nach Taipeh fahren könnten…
Doch wir waren erstens hundemüde, hatten keinerlei Orts- und Sprachkenntnisse und keine Ahnung, ob der Zug die ganze Nacht fahren würde!
Den Flug in Verbindung mit dem Hotel hatten wir bei Expedia gebucht. Das hätten die uns so überhaupt nicht verkaufen dürfen!
Die Beamten waren echt total nett und hilfsbereit. Wir erzählten ihnen, dass wir beim Herflug in Taipeh auf dem Flughafen ein kleines Hotel im Flughafen gesehen hätten und ob es nicht möglich wäre, in diesem Hotel zu übernachten.
Sie telefonierten wie die Weltmeister mit der Einwanderungsbehörde, dem Hotel und fanden heraus, dass noch 2 Doppelzimmer frei waren! Gott sei dank! Nach langem hin und her durften wir schließlich einchecken. Mittlerweile waren wir auch 50 min am Schalter!
Wir flogen nach Taipeh, übernachteten im Flughafenhotel. Leider waren dort schon alle Restaurants geschlossen und wir bekamen dort nichts mehr zu essen außer einer 5 Minuten Terine L… aber das war völlig ok nach diesem Stress.
Ich sage nur: wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben! Abenteuer Taiwan.
Ich kann kaum glauben, dass dies nur 4 Tage waren!
 

Erstellt Von: Heidi  Jesberger am 11 Nov 2010 um 05:18 | 0 Kommentare
Themen: Allgemein

12 days to go...



 
3 Wochen war ich nun auf Lanzarote im Club La Santa und hatte eines meiner härtesten und besten Trainingslager meines Lebens. Die Bedingungen waren Hawaiiähnlich und ich konnte sowohl in der ersten Woche die wirklich hohen Umfänge, als auch in der 2. und 3. Woche harte Intensitäten gut umsetzten und wegstecken.
Ich fühle mich bereit für den großen Tag auf Hawaii.
Dies ist meine 3. Teilnahme bei der Ironman Weltmeisterschaft.
Nach einem 17. Platz 2003 und einem 18. Profi Frauen Platz 2005 träume ich diesmal von einer weiteren Verbesserung.
Die Leistungsdichte ist größer geworden, doch auch ich konnte mich weiterentwickeln.
Ich bin schon sehr gespannt, wie ich abschneiden kann.
Die zu erwartende Hitze ist auf jeden Fall kein Nachteil für mich ;-)
Am Mittwoch um 7:20 Uhr geht unsere Reise los. Wir fliegen über London nach L.A. und schließlich nach 19 h Gesamtflugzeit nach Kona.
 
Es ist wirklich toll, wie viele Hawaiipartys es dieses Jahr geben wird.
Ob Heilbronn oder Roth, überall werden begeisterte Triathlonfans erwartet, die mit uns mitfiebern und uns die Daumen drücken werden. Vielen Dank dafür, das ist echt ein schönes Gefühl!
Kurz vor meinem Abflug ins Trainingslager waren wir noch auf der Eurobike in Friedrichshafen, der größten Bikemesse Europas.
Dort konnte ich einige meiner Sponsoren besuchen, wie z.B. Ansmann und Rudy Project und entdeckte mich auf dem Messestand von Felt! Seht selbst die Bilder im Anhang!
 
Heute habe ich noch eine Leistungsdiagnostik  bei meinem Freund und Trainer Jürgen Sessner gemacht. Die Ergebnisse stimmen uns sehr positiv! Alles passt! Das Training zeigt seine Wirkung J
Nun heißt es, die Füße noch etwas still halten, damit ich dann am 9. Oktober kraftvoll an der Startlinie zur Ironman Weltmeisterschaft stehen kann.
 
Aloha und bis bald,
Heidi
 
www.heidi-jesberger.de
 
 
 

Erstellt Von: Heidi  Jesberger am 27 Sep 2010 um 11:49 | 0 Kommentare
Themen: Allgemein

Time is running...

Es wird Zeit, dass ich mich wieder einmal bei euch melde. Ich habe einige harte aber auch sehr gute Trainingswochen hinter mir. Leider war das Wetter nicht sonderlich gut und so musste ich etliche Kilometer zu Fuß und auch auf dem Rad im Regen hinter mich bringen und habe mich letzte Woche etwas erkältet. Schade, aber bei diesen Wetterbedingungen sind hohe Umfänge  immer riskant… Aus diesem Grund musste ich leider meine Wettkampfplanung etwas umstellen. Ursprünglich wäre ich letztes Wochenende gerne in Crailsheim bei einer Kurzdistanz und dieses Wochenende in Wilhelmshaven bei einer Mitteldistanz, dem Nordseeman gestartet, doch durch die Erkältung fühlte ich mich noch etwas geschwächt und auch mein Husten ist noch nicht ganz abgeklungen. Daher war es jetzt leider vernünftiger beide Starts abzusagen. Nächsten Samstag fliege ich nun für 3 Wochen nach Lanzarote um mich gezielt auf die Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii vorzubereiten. Dort werde ich ganz ähnliche Bedingungen wie in Hawaii vorfinden: 35 Grad, Lavagestein, starken Wind,…, also perfekt zum Trainieren J Evtl. nehme ich dort noch an einem Triathlon Wettkampf, dem Ocean and Lava teil. Ich muss jetzt aber erst einmal sehen, wie es mir gesundheitlich geht und wie ich das Training bis dahin wegstecke. Das Hauptaugenmerk liegt aber ganz klar auf Hawaii.   Ansonsten gibt es noch allerhand zu berichten:     25 Jahre LA Assamstadt   Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Vor 25 Jahren hat mein Vater Berthold Jesberger die Leichtathletikabteilung in Assamstadt gegründet. Von Anfang an war ich mit dabei. Unglaublich lange, wenn man genau überlegt ;-) Gemeinsam mit meiner Schwester und unseren Freundinnen trainierten wir Anfangs sehr spielerisch, später dann immer mehr leistungsorientiert. Bis heute habe ich den Spaß am Sport nicht verloren, im Gegenteil. Ich bin unheimlich glücklich, dass ich mein Hobby zum Beruf machen zu konnte. Wer weiß wie alles gekommen wäre, hätte mein Vater damals nicht den Mut gehabt diese Abteilung zu gründen…   Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltete die Leichtathletikabteilung Rund ums Waldstadion ein Showtraining mit den kleineren Leichtathletikkids, der Abteilungsleiter Karl Heinz Hügel hielt einen Rückblick über die letzten 25 Jahre und ich repräsentierte die Triathlonabteilung, in dem ich mein Felt Zeitfahrrad inklusive Scheibe und Rudy Project Zeitfahrhelm, Blueseventy Neo und meine Wettkampfkleidung ausstellte. Außerdem hatte ich eine Fotocollage gebastelt, damit sich die Zuschauer einen Massenstart mit 2000 Athleten nicht nur vorstellen, sondern auch ansehen konnten. Bis spät in die Nacht wurde dann noch bei Grillspezialitäten und kühlen Getränken Anekdoten und Erlebnisse vergangener Jahre mit vielen Gästen und Zuschauern ausgetauscht.     Ecom Triathlon und Spaßolympiade Firmeninterner Triathlon mit hohem Fun-Faktor   Im Rahmen der internationalen Vertriebstagung veranstaltete Ecom bereits zum 5. Mal in Folge das firmeneigene Sommerfest mit Triathlon und der allseits beliebten Spaßolympiade. Neben den 3 klassischen Triathlon Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen mussten die Mitarbeiter so auch einige Außergewöhnliche Aufgaben meistern. Die große Beliebtheit des Sommerfestes wird durch die große Resonanz der Mitarbeiter unterstrichen. Von den rund 180 beim Sommerfest anwesenden Beschäftigten machten nicht weniger als 70 Teilnehmer in 12 verschiedenen Gruppen an dem sportlichen Wettstreit mit. Da ich schon viele Jahre von Ecom gesponsert werde, war es für mich selbstverständlich, dass ich auch mit am Start war. So stellte ich mich als Einzelstarterin den Staffeln und war selbst gespannt, ob ich eine Chance hatte um den Sieg ;-) Natürlich war alles nur „Spaß“ und die Gaudi stand im Vordergrund, dennoch war ein gewisser sportlicher Ergeiz da und auch ich wollte mich von meiner besten Seite präsentieren ;-) Das Schwimmen fand im Wachbacher Freibad statt. Unter dem Jubel der Ecom Menge konnte ich als 1. das Wasser verlassen. Nun war eine kurze Pause, bevor es zum Massenstart beim Radfahren weiterging. Das Radfahren fand größtenteils auf befestigten Waldwegen statt. Aus diesem Grund fuhr ich mit meinem neuen Felt MTB, das bisher kaum zum Einsatz kam, da ich im Sommer ausschließlich auf meinem Triathlonrad trainiere. Da die Sitzposition auf dem MTB deutlich anders ist als auf dem Triathlonrad hatte ich erste Anlaufschwierigkeit, konnte letztendlich aber als 2. ins Assamstadter Waldstation einfahren. Der abschließende Lauf über 5 km fand in der glühenden Mittagshitze statt. Für mich kein Problem, da ich die Hitze liebe, doch der ein oder andere hatte ganz schön mit den Temperaturen zu kämpfen.  Nur gut, dass es einige Verpflegungsstellen auf der Strecke gab J Den Lauf konnte ich ebenfalls gewinnen und somit meine Ehre retten ;-)   Eine wirklich tolle Veranstaltung, die die Mitarbeiter motiviert und auch zusammenschweißt.       Fahrrad mit Rückenwind und unheimlich schnelle Bilder Die Neueröffnung des Ansmann e-bike-Centers auf dem Firmengelände in Assamstadt zog am vergangenen Wochenende zahlreiche Besucher an. Bei bestem Sommerwetter wurde von vielen Interessierten die Möglichkeit wahrgenommen, endlich mal ein „Fahrrad mit eingebautem Rückenwind“ Probe zu fahren. Komplettfahrräder stießen auf eine ähnlich gute Resonanz wie das e-bike-Nachrüstset für vorhandene Fahrräder. Begeistert waren die meisten Interessierten nach einer Probefahrt, insbesondere am Berg.   Auch meine Eltern haben sich ein e-bike zugelegt. Da mein Vater sehr sportlich ist und meine Mutter nicht so viel Sport macht, war es immer schwierig, wenn beide zusammen eine Tour drehen wollten, zumal es in Assamstadt und Umgebung sehr wellig ist. Mit dem e-bike haben sie nun die ideale Lösung gefunden, um gemeinsam sportlich unterwegs zu sein.   Martin Hahn, der Profifotograf der Ansmann AG hat außerdem einige Actionbilder von mir geschossen, bei denen man die Geschwindigkeit richtig sehen kann ;-)    Fotoshooting Felt    Mein Fahrradsponsor Felt hat mich ebenfalls zum Fotoshooting eingeladen. Dazu war ich in Wiesbaden beim Fotograf und Marketingexperten Michael Eibes, um Bilder für ihren Messestand auf der Weltgrößten Fahrradmesse der Eurobike in Friedrichshafen zu schießen. Eines dieser Bilder wird dann als riesige Fahne den schneeweißen Messestand schmücken. Ich bin selbst schon sehr gespannt, welches Motiv es nun wird J   So weit erstmal. Ich melde mich auf jeden Fall nochmals vor meinem Abflug nach Hawaii.    Liebe Grüße Heidi   http://www.heidi-jesberger.de/    

Erstellt Von: Heidi  Jesberger am 28 Aug 2010 um 05:42 | 0 Kommentare
Themen: Allgemein

No risk - no fun, too much risk - no fun at all!

 Ziemlich spontan, aus dem Kurzdistanztraining heraus, habe ich mich dazu entschieden beim Ironman in der Schweiz teilzunehmen. Mein Training lief sensationell und deshalb sind wir gerne das Risiko eingegangen, trotz fehlender Umfänge einen Ironman zu bestreiten, da wir auch eine große Chance in diesem Rennen für mich sahen.   Weil ich die Quali für Hawaii in China schon bekommen habe, konnte ich auch relativ locker an den Ironman herangehen. Ich hatte keinen Druck und eigentlich nichts zu verlieren. In Zürich hatten wir einen Homestay bei Freunden, die mich auch optimal  für das Rennen einstimmten und sich wirklich toll um uns gekümmert haben. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Barbara und Thomas! Die Hitzephase der vergangenen Wochen endete zwar pünktlich zum Ironman in der Schweiz und von Donnerstag bis Samstag regnete es in Strömen, doch daran konnte man ja nichts ändern und ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken.   3,8km Schwimmen: Der Zürichsee war ausgesprochen warm, doch der Veranstalter meinte, durch die Regenfälle der vergangenen Tage hätte der See stark abgekühlt und so wurde am Wettkampftag doch mit Neoprenanzug geschwommen. Die Profis starteten 5 Minuten vor den restlichen 2300 Altersklassenathleten. Die 3,8 km waren unterbrochen durch einen ca. 60 m langen Landgang über eine Insel, die gesäumt war von unzähligen Zuschauern. Da es bei mir im Wasser super lief, konnte ich diese tolle Stimmung voll aufnehmen und in unbändige Energie umwandeln J Die Orientierung fiel mir leicht und so führte ich die dritte Verfolgergruppe an. Bereits als 2. Frau konnte ich aus dem Wasser steigen! Wow! Noch nie bin ich als 2. Frau bei solch einer großen Veranstaltung aus dem Wasser gekommen! Ich war total begeistert!   180km Rad fahren:  Auf dem Rad begleitete mich die ganze Zeit ein eigenes Motorrad mit einem Schild:“2. Frau“. Fotografen und Kameraleute fuhren um mich herum, wollten wissen, wie es mir geht,… Das war unheimlich spannend und auch motivierend für mich. In meinen ganzen anderen Ironman Rennen war ich eigentlich immer im Damen-Mittelfeld unterwegs und konnte erst am Ende der Rad- bzw. Laufstrecke etwas auf mich aufmerksam machen. Dies war nun eine ganz neue Erfahrung. Bei km 25 schlossen dann die Schweizerinnen Monika Lehmann und Sarah Schütz zu mir auf. Da ich mir ja vorgenommen hatte, bei diesem Rennen ein höheres Risiko einzugehen als bisher, lies ich die beiden nicht vorbeiziehen, sondern fuhr mit ihnen im legalen Rahmen mit. Nun begleiteten uns 2 Motorräder und der bergige Teil des Kurses begann. Wir fuhren die Berge sehr aggressiv und ich musste alles geben, um den Anschluss halten zu können. Zwar hatte ich mir die Radstrecke zuvor mit dem Auto angesehen, doch nun kamen mir die Berge viel steiler und weit aus länger vor, als auf 4 Rädern. Nach ca. 60 km musste ich die 2 Schweizerinnen leider ziehen lassen. Es war viel schwieriger den Rhythmus von anderen mitzugehen als den eigenen zu fahren. Ca. 10 km später hatte ich mich wieder gefangen und konnte wieder an die beiden heranfahren. Ein Wellenbad der Gefühle. Doch das kannte ich ja bereits aus anderen Rennen. In einem 9,5 Stündigen Rennen geht es einem nie die ganze Zeit gut. Man hat immer wieder Phasen, die hart sind und in denen man stark sein muss. Ein Ironman ist auch immer eine Reise zu sich selbst. 9,5 Stunden körperliche Anstrengung, 9,5 Stunden konzentriert bleiben, 9,5 Stunden essen und trinken im Fahren und Laufen, 9,5 Stunden nur an das eine Ziel denken, 9,5 Stunden Schmerzen ausblenden und sich nicht zu sehr ablenken lassen… Am Ende der ersten Runde mussten wir noch den „Heartbreak Hill“ in Kichelberg bezwingen. Die Stimmung und der Zuschaueraufmarsch haben mich sehr stark an den Solarer Berg in Roth erinnert. Gänsehautfeeling oder wie die Schweizer sagen Hühnerhautfeeling pur! Das sind diese Momente, für die wir gerne hart trainieren! Die zweite Runde war von meinem Gefühl her anfangs etwas besser. Zwar überholte mich die zweifache Zeitfahrweltmeisterin Karin Thürig, doch Sarah Schütz konnte das Tempo nicht weiter mitgehen und musste uns ziehen lassen. Bei km 160 war es dann aber leider vorbei mit meiner Euphorie. Obwohl es nur ca. 21 Grad hatte, bekam ich einen Schweißausbruch und das Wasser tropfte mir richtig vom Helm, ich fühlte mich unglaublich leer und kraftlos. Ich reduzierte das Tempo etwas, doch ich wusste beim besten Willen nicht mehr, wie ich diesen letzten Berg noch hochkommen sollte. So schön dieser Berg beim ersten Mal auch war, so brutal war er beim zweiten Mal. Es war, als hätte mir jemand alle Energie auf einmal weggenommen, meine Stromzufuhr unterbrochen. Ich musste unglaublich kämpfen und nahm alles nur noch ganz gedämpft wahr. Doch noch war das Rennen offen. Alles war möglich und ich kämpfte mich bis zum Bikefinish.   42,195 km Laufen Nur 3 Minuten hatte ich beim Wechsel zum Marathon auf Rang 3! Schon mehrmals bin ich sehr kaputt vom Rad zum Lauf gewechselt und konnte erstaunlicherweise noch super laufen. Diese Hoffnung hatte ich auch diesmal. Doch alles kam ganz anders. Ich war furchtbar leer, hatte unglaubliche Muskelschmerzen in den Beinen und fand keinen Rhythmus. Doch was nicht ist, das kann  ja noch werden, dachte ich mir und lief die ersten 10km so gut ich eben konnte. Leider wurde es nicht besser. Im Gegenteil, ich verlor auf jedem Kilometer Zeit auf meine Konkurrentinnen. Ich hätte schneller laufen müssen und das war am Sonntag nicht mehr drin. Enttäuscht stieg ich darum bei km 10 der Laufstrecke aus, mit der Gewissheit heute mit einigen der besten Radfahrerinnen mitgehalten zu haben. Dennoch konnte ich mir diese Kraftlosigkeit zum Ende der Radstrecke nicht erklären. Bis ich mein Rad wieder aus der Wechselzone ausgecheckt habe und noch ein Großteil meiner Verpflegung am Rad war. Vor lauter Euphorie hatte ich meinen Ernährungsplan völlig vergessen. Die Kohlehydratspeicher des Körpers sind aber leider begrenzt und es ist bei einem solchen Ausdauerrennen unheimlich wichtig sich gut zu verpflegen. Das hatte ich schlicht und einfach nicht konsequent genug durchgezogen. Der Schweißausbruch, das Schummrig sein, alles Anzeichen für einen sogenannten Hungerast! Es war schwer für mich, dieses Rennen vorzeitig zu beenden, eine wirklich harte Entscheidung, doch ich bin ja bereits für Hawaii qualifiziert und da wäre es nicht sinnvoll gewesen, wenn ich mich in Grund und Boden gelaufen hätte.     Fazit: Dieser Ironman war einen Versuch wert und ich konnte viel Lernen und auch sehen, dass ich konkurrenzfähig bin, dennoch muss man immer zu 100 Prozent konzentriert bleiben ;-)   In meiner Wattauswertung meines SRMs, das ich zur Trainingssteuerung auf dem Rad habe,  haben wir heute auch noch festgestellt, dass ich die Berge im Ironman mit der höchsten Wattleistung gefahren bin, die ich jemals im Lebenüber 10 Minuten realisiert habe. Höher als bei jeder Sprint- und Kurzdistanz. Einerseits ist das ja super, da ich ein neues Niveau erreichen konnte, andererseits war es für den Ironman viel zu hart und hat mir viel zu viel Kraft gekostet.   Ich habe 2 große Fehler gemacht, aus denen ich lernen werde und jetzt schon meine Konsequenz gezogen habe. Natürlich ist es echt traurig, dass es so ausgegangen ist, da habe ich einfach zu viel riskiert…   Liebe Grüße Heidi

Erstellt Von: Heidi  Jesberger am 28 Jul 2010 um 06:16 | 0 Kommentare
Themen: Allgemein

Actionreiches Wochenende

Da es bei mir im Training die letzten Wochen extrem gut lief, haben wir uns dazu entschlossen, dass ich nächste Woche spontan beim Ironman in Zürich an den Start gehe. Es wäre wirklich Verschwendung, wenn ich diese Phase jetzt nicht ausnutzen würde ;-)  Die letzten Jahre hatte ich doch öfters mit Verletzungen zu kämpfen, darum freue ich mich jetzt riesig mit einer wirklich guten Form einem Ironman machen zu können!                     Aus diesem Grund habe ich, obwohl am Sonntag in Roth auch der Challenge war, entschieden, den Triathlon in Waldenburg mitzumachen. Die Woche nach einem Sprint Triathlon habe ich mich immer sehr gut gefühlt, hatte eine gute Spannung in der Muskulatur, darum wollten wir es so machen.   Da wir aber Freunde aus der Schweiz zu Besuch hatten, die als Fans für den Challenge da waren, klingelte unser Wecker am So bereits um kurz nach 4, damit wir auch pünktlich um 6 den Start der Profis mitverfolgen konnten. Wie immer waren unglaublich viele Menschen bereits um diese unchristliche Uhrzeit am Kanal und die Stimmung war toll. Komischerweise war ich als Zuschauerin fast genauso aufgeregt wie als Starterin. Vielleicht lag es auch daran, dass so viele Freunde und Trainingspartner von mir am Start waren und man da eben auch sehr mitfiebert.   Nachdem ich diese ganze Atmosphäre in mich aufgesogen hatte, fuhr ich ins Freibad, um eine Schwimmeinheit zu absolvieren, bevor ich mich mit dem Auto auf den Weg nach Waldenburg machte. Im Radio konnte ich auf der Fahrt einige Infos über den Challenge bekommen und mein Freund hielt mich per Handy immer wieder auf dem neuesten Stand J   In Waldenburg hatte ich schon ein paar Mal teilgenommen und wusste genau, was auf mich zukommt: ein kleiner, aber feiner Wettkampf, der mit viel Liebe zum Detail organisiert wird. Auch hier traf ich etliche alte Bekannte, was ja immer das schöne bei Wettkämpfen ist.  Das Schwimmen fand in einem wirklich keinen See statt. Ein Mal der Länge nach durch den See und fast wieder halb zurück und doch nur 500m ;-) Bis kurz vor dem Start war unklar, ob nun mit oder ohne Neo geschwommen werden soll, da das Wasser knapp 25 Grad hatte. Als dann der Neoprenanzug erlaubt wurde, entschied ich mich auch dafür, einfach, um den Wechsel nochmals unter Wettkampfbedingungen zu trainieren. Das Schwimmen lief trotz der morgendlichen Schwimmeinheit erstaunlich gut und so konnte ich bereits als 4. Athlet aus dem Wasser steigen. Auf dem Rad hatte ich richtig gut Druck und es hat mir riesig Spaß gemacht! Auch der abschließende 5 km Lauf durch den Wald in Waldenburg lief super und so konnte ich schließlich als Siegerin noch einige Hände der Kids beim Zieleinlauf auf dem Sportplatz abklatschen und glücklich einlaufen.   Ein tolles Rennen, das mir auch ein gutes Gefühl für Zürich gegeben hat. Anschließend fuhr ich zurück nach Roth, um gemeinsam mit Freunden noch bei der Finisherparty des Challenges mit zu feiern.  

Erstellt Von: Heidi  Jesberger am 19 Jul 2010 um 12:44 | 0 Kommentare
Themen: Allgemein

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Mein Name ist Heidi Jesberger, ich konnte mein Hobby Triathlon zu meinem Beruf machen und …MORE