Uwe Glaser
Laufen, Germany

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MTB Bundesliga Albstadt

Albstadt erwartete uns eine im Vergleich zum letzten Jahr leicht modifizierte Strecke. Bei der Besichtigung am Samstag zeigten sich das Wetter von seiner schönen Seite und die Strecke in einem hervorragenden Zustand. Die Regenfälle der letzten Tage haben hier kaum Spuren hinterlassen und alle Fahrer kamen freudestrahlend von der ersten Tour zurück. Doch in der Nacht zum Sonntag fielen dann etliche Liter Regen über Albstadt, weshalb die Strecke sich ruckzuck in eine reine Rutschpartie verwandelte.   Im U23-Rennen war Marius im größten Fahrerfeld des Tages am Start. Hochmotiviert raste er im Anstieg im Bullentäle an vielen Konkurrenten  vorbei, um dann oben erst einmal im Stau zu stehen. Da die meisten seiner Mitstreiter vor ihm die erste Abfahrt per pedes bewältigten, war ein Fahren auch für Marius unmöglich. Wie man es von solchen Startphasen kennt, versuchen sich manche im Gedränge einen Vorteil zu verschaffen und quetschen sich ohne Rücksichtnahme an ungeeigneten Passagen an anderen Fahrern vorbei. Bei einem solchen Manöver erwischte das Bike von Marius einen heftigen Tritt ins Schaltwerk, sodass die Kette in Mitleidenschaft gezogen wurde und sich beim nächsten Antritt verabschiedete…   Beim hochkarätig besetzten Elite-Rennen waren Achim, Sascha und Yves am Start. Alle starteten gut und kamen gemeinsam das Bullentäle hinauf. Oben angekommen zeigte sich das gleiche Bild wie im U23-Rennen. Achim und Yves kamen jedoch gut durch das Feld. Da solch schlammig-rutschige Bedingungen zu Achims absoluten Stärken zählen und Yves bereits im Dauerregen auf der Strecke trainiert hat und durch seine verregnete Alpentour-Trophy der vergangenen Woche abgehärtet war, zeigten beide ihr Können und absolvierten die Abfahrten trotz widriger Bedingungen meisterhaft. Sie arbeiteten sich Runde für Runde weiter vor, so dass Achim am Ende Platz 37 und Yves den 41. Platz erreichte. Bei diesen Bedingungen und einer so starken Konkurrenz bedeuten diese Ergebnisse für das Team absolute Top-Platzierungen. Sascha kam dagegen überhaupt nicht in Fahrt und verlor unter diesen Bedingungen, die so gar nicht Seins sind, frühzeitig die Nerven und stieg aus dem Rennen aus. Sein Fokus liegt nun auf den bevorstehenden Marathons in Kirchzarten und Frammersbach.   Des Weiteren bereitet sich das gesamte Team nun auf die Deutsche Meisterschaft in Bad Salzdetfurth vor.

Erstellt Von:Uwe Glaser am 18 Jun 2010 um 4:23 | 0 Kommentare
Themen: Allgemein

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