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Karlsfeld – The day after
Ich hab gestern meine dritte Kurzdistanz in Folge gewonnen. Ich konnte nach einigen Anläufen zum ersten Mal in Karlsfeld ganz oben auf dem Treppchen stehen. Und ich war, bis auf zwei Ausnahmen, schneller als alle Konkurrentinnen und alle Liga Starterinnen. Die zwei Ausnahmen waren Wenke Kujala und Kirstin Möller. Das ist ein geniales Ergebnis!!!! Und dabei wäre ich gestern morgen fast gar nicht hin gefahren. Meine Einschätzung vom Samstag war so falsch nicht! Ich hab mich einfach elend gefühlt. Aber ich konnte nicht absagen, weil ich von Bekannten die Räder mitnehmen musste und ich hatte den Vereinsmeisterpokal vom WSV Bad Tölz im Auto liegen. Hin musste ich also auf jeden Fall. Eine Absage nicht möglich. Deshalb hab ich versucht, nur an das Ergebnis zu denken. Ich wollte unbedingt die Cordula Gruber schlagen. Die hat mich in Kraichgau verseilt und das wollte ich - sozusagen - wieder gerade rücken. Also, sorry Cordula aber gleichzeitg danke! Ohne Dich wäre gestern wahrscheinlich ein Desaster für mich geworden. Aber so hatte ich ein Ziel. Cordula schlagen, Cordula schlagen, Cordula schlagen. Beim Schwimmen hab ich wie immer Zeit zu ihr eingebüßt. Und beim Radln musste ich ordentlich reintreten, weil ich weiß, dass sie dieses Jahr verdammt stark Rad fährt! Da kommt wieder meine Einschätzung vom Samstag ins Spiel. Ich bin einfach über meiner aktuellen Tagesform Rad gefahren. Ich habs nur aus dem Kopf heraus gemacht. Ich musste ständig aufstehen und im Wiegetritt fahren, weil meine Adduktoren zu krampfen begonnen haben. Und ich musste meinen Rücken entspannen, weil ich bei dem fiesen Wind so geduckt wie möglich fahren wollte. Heute fühlen sich meine Rückenstrecker wie Hügellandschaften an. Lauter Knödel drinnen - aua. Bei jedem Wendepunkt hab ich auf die Uhr geschaut, aber nach meiner Rechnung hab ich erst vom letzten Wendepunkt bis zur Wechselzone richtig Zeit gut gemacht. Ich hab nämlich dort noch ca. 1:30 Minuten Rückstand gerechnet. Aber vor der Wechselzone waren es nur ca. 30 Sekunden (die Burgi hat mitgestoppt) und nach einem schnellen Wechsel nur noch ein paar Meter. Losgelaufen bin ich dann wie Hölle. Ich wusste, dass ich schneller Laufen kann wenn ich mich richtig auskotze. Das hab ich dann gemacht. Ganze 10 Kilometer lang. Und es hat gereicht. Die Wenke war von Anfang an vor mir. Die hat einen Start-Ziel Sieg hingelegt. Überholt wurde ich nur von der Kirstin Möller, die den abschließenden 10er in einer wahnsinnigen 37er Zeit gelaufen ist. Die hat mich beim Laufen so stehen gelassen, wie ich sie noch beim Radfahren. Jaja, ausgleichende Gerechtigkeit :-) Damit kann ich gut leben ;-))) Alles in allem lief es gestern so wie in meinen Träumen erhofft, allerdings zu einem höheren Preis als gedacht. Ich hab meinem schon angeschlagenem Körper noch eine rein gewürgt, und dass drei Wochen vor dem Norseman. Das kann gerade noch hin hauen, aber ich hätte mir gewünscht, dass ich mich heute so fühle, wie in den letzten Wochen nach längeren Einheiten - nämlich relativ frisch und mit einem Bewegungsdrang in mir, anstatt ziemlich tot und gequält.
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Team Elite Triathlon, Athlet
Ich mache seit dem Jahr 2000 Triathlon. Im Jahre 2004 hab ich in Roth meine erste Langdist…MORE
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