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Mein Rezept für ein erfolgreiches Trainingslager
Nach aktuell drei Wochen hartem Training in Istrien kann ich durch und durch positiv auf die Zeit zurück blicken. Vor allem ein Blick in mein Trainingstagebuch treibt mir fast die Freudentränen in die Augen ;-)) Bei soo vielen Stunden Training hatte ich die ein oder andere Minute Zeit gehabt, um mir zu überlegen, warum diesmal alles so gut funktioniert hat. Hier mein Ergebnis: 1. Mentale Einstellung. Ich war von Anfang an auf Ausnahmezustand eingestellt. Ich wusste ganz genau, dass es nun volle drei Wochen lang heißt: Trainieren, Schlafen, Essen, Basta. Da ich als Radguide vor Ort war kam sogar noch Arbeiten, Wäsche waschen, Aufgaben erfüllen, etc. dazu. Also noch weniger Freizeit, sprich überhaupt keine. Darauf war ich eingestellt. Ich bin morgens um 08.30 mit einem voll gepackten Rucksack aus der Tür und nicht vor 21.30 Uhr zurück gekommen. Hartes Brot, aber genau wie geplant. Was mich zum nächsten Punkt bringt: 2. Optimale Planung. Da ich letztes Jahr schon als Radguide bei Istriabike war wusste ich genau, wie viel Arbeit und welche Zeiteinteilung auf mich zukommt. Morgens wird es als Guide grundsätzlich stressig, deshalb muss ich nicht auch noch zwei Stunden früher aufstehen um zu schwimmen oder zu laufen. Mag ich nicht. Nicht über drei Wochen hinweg. Das habe ich also von vorn herein ausgeschlossen und meinem Trainer so mitgeteilt. Kein Training am Morgen, nicht als Radguide. Also hatte ich keinerlei Einheiten am frühen Morgen geplant. Ebenso gehört für mich zum Guiden der Cappuccino nach der Tour am Meer dazu. Es gibt nichts schöneres als nach der Tour am Meer in der Sonne zu sitzen und einen Cappuccino zu schlürfen. Herrlich! Das dauert ca. eine Stunde, die hab ich zu meiner Arbeitszeit einfach dazu addiert und meinem Trainer mitgeteilt ;-) Wir haben uns drauf geeinigt, dass ich an einem Tag einen Anschlusslauf machen solle und zweimal noch ein paar Kilometer dranhängen muss, damit ich auf zwei richtig lange Einheiten komme. Na gut, das sind also fünf Tage, die sind mental gerade noch machbar ;-) Alle anderen Touren durfte ich also mit Cappo am Meer beenden. Der Rest des Tages ging natürlich für Laufen, Duschen, Abendessen drauf. Meine Freizeit beschränkte sich daher auf ein ausgedehntes Frühstück und einen genüsslichen Cappo am Meer. Dementsprechend hab ich diese zwei Zeiten auch genossen. Optimale Planung schließt übrigens auch Urlaubstage ein. Nicht jedes Trainingslager muss ausschließlich dem Training dienen. Ganz im Gegenteil! Jedem Hobbysportler würde ich sogar raten, sich unbedingt ein paar Tage oder halbe Tage frei zu nehmen. Um sich etwas anzuschauen oder am Meer zu liegen oder was man in seinem Urlaub sonst gerne tut. Es soll ja Spaß machen, das wird oftmals vergessen. Auf Ruhetage kann man sich freuen und man lädt innerhalb eines Tages nicht nur seinen physischen sonder vor allem seinen psychischen Akku wieder auf. 3. Trainingspartner. Um an den Tagen nicht aus zu können, an denen das Training aufgrund von Müdigkeit oder harten Einheiten schwer fällt, hab ich mir von Woche zu Woche Trainingspartner gesucht. Es waren ja immer Triathleten da und ich hab sogar jede Woche jemand gefunden, der meine Laufzeit oder Schwimmzeit hatte. Es war super! Drei Wochen lang mit Trainingspartner zu trainieren – danke an alle! Das hat mir persönlich sehr, sehr viel gebracht. Den Trias sagt man ja immer das eigenbrödlerische nach. Aber ich trainiere viel lieber in Gesellschaft als alleine. Leider scheitert es zu hause meist an der passenden Geschwindigkeit oder falls ich mal jemand habe, der mit mir Radfahren würde, dann wohnt er 20 km weg und es ist immer mit 20-30 Minuten Anfahrt verbunden. Also renn ich halt alleine durch den Wald. Ich persönlich trainiere lieber mit anderen Leuten anstatt alleine. Der große Vorteil von Trainingslagern ist also, dass man auf andere trifft und mit etwas Kommunikation (woran es zugegebener maßen meistens mangelt) findet man auch optimale Trainingspartner. Es sind meist genug da! Man muss nur einfach mal mit ihnen quatschen… 4. Trainingsstätten und Lokation. Gute Bedingungen sind natürlich wichtig. In Istrien kann man super Radfahren, sehr schön Laufen und bei schönem Wetter optimal schwimmen. Sogar das Essen schmeckt gut. Was will man mehr? Triathleten brauchen eben drei gute Trainingsstätten, nicht nur eine, wie die meisten anderen Sportarten. Deshalb ist die Auswahl der richtigen Lokation mit den richtigen Angeboten sehr wichtig. Ein reines Radhotel reicht einfach nicht aus. Alles in allem hat es also funktioniert, weil ich mental drauf eingestellt und motiviert war. Alles war super geplant und die Lokation war perfekt. Dazu hatte ich noch das Glück, immer die richtigen Leute zu finden. Es waren einfach drei super Wochen!
Germany
Team Elite Triathlon, Athlet
Ich mache seit dem Jahr 2000 Triathlon. Im Jahre 2004 hab ich in Roth meine erste Langdist…MORE
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Inhaberin aller der auf den Websites der Nestlé verwendeten Marken ist die Société des Produits Nestlé SA.