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Tipps

Sporternährungsprodukte von PowerBar in der Praxis

Mit den Sporternährungsprodukten von PowerBar kannst du deine Flüssigkeits- und Nährstoffspeicher vor und nach dem Training auffüllen und die Regeneration deines Körpers nach der sportlichen Anstrengung optimieren. Hast du dich aber jemals gefragt, welche PowerBar-Produkte sich für welche Sportart, welche Wettkämpfe und welche Trainingseinheiten eignen? Oder warst du dir schon einmal nicht sicher, was den richtigen Zeitpunkt oder die richtige Menge betrifft? Dann solltest du unbedingt weiterlesen.

In diesem Artikel nehmen wir jedes PowerBar-Produkt aus allen fünf Sporternährungskategorien unter die Lupe - Sports Drinks, Energy Gels, Energy Kaubonbons sowie Produkte für die optimale Regeneration. Gleichzeitig erhältst du praktische Tipps für die richtige und effektive Anwendung dieser Produkte während des Trainings und Wettkampfs. Mit den Sporternährungsprodukten von PowerBar kannst du bessere Trainingsergebnisse und Wettkampfleistungen erzielen.

Kategorie: Sports Drink
PowerBar Energize Drink

Einen Sports Drink kannst du dir immer genehmigen, wenn du Durst hast. Wenn du aber länger als eine Stunde Sport treibst oder bei extrem hohen Temperaturen oder hoher Luftfeuchte trainierst, ist ein speziell entwickelter PowerBar Energize Drink unverzichtbar. Ein guter Sports Drink bietet unter derartigen Bedingungen zahlreiche Vorteile gegenüber Wasser. Er liefert zunächst einmal die Kohlenhydrate, die für die Energieversorgung der Muskeln wichtig sind. Sportler nehmen von sich aus mehr Flüssigkeit zu sich, wenn das Getränk auch nach etwas schmeckt - und das ist bei einem Sports Drink der Fall. Das in einem Sports Drink enthaltene Natrium sowie die Kohlenhydrate sorgen außerdem dafür, dass die Flüssigkeit schneller vom Körper aufgenommen wird. Durch Natrium wird überdies dein Bedürfnis, während der Belastung zu trinken, aufrechterhalten, was für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt entscheidend ist. Schließlich kannst du die aufgenommene Flüssigkeit durch das Natrium besser speichern.

Der PowerBar Energize Drink ist als praktisches Pulver erhältlich, das sich einfach in Wasser auflösen lässt. Der Energize Drink enthält außerdem die spezielle PowerBar C2MAX Mischung aus zwei Energiequellen für die optimale Energieversorgung deiner Muskeln. Natrium und Wasser ersetzen überdies die beim Schwitzen verlorene Flüssigkeit. Jede Portion (480 ml) dieses durstlöschenden Getränks liefert 34 Gramm PowerBar C2MAX Kohlenhydrate für die Energieversorgung der Muskeln sowie 380 mg Natrium. PowerBar C2MAX ist eine einzigartige 2:1-Mischung aus Glukose und Fruktose, die auf der Erkenntnis beruht, dass diese zwei Kohlenhydrate über ihr jeweils eigenes System im Verdauungstrakt transportiert werden. Der PowerBar® Energize Drink enthält also sowohl Glukose als auch Fruktose und versorgt deine hart arbeitenden Muskel dadurch mit mehr Energie aus Kohlenhydraten. Tatsächlich haben Untersuchungen ergeben, dass die 2:1-Glukose-Fruktose-Mischung den Muskeln 20-55 % mehr Energie liefert als reine Glukose. Aus einer weiteren Studie ging hervor, dass sich die Zeiten von Radfahrern um 8 % verbesserten.

Praktische Anwendungstipps

Der PowerBar Energize Drink eignet sich besonders für das Ausdauertraining und andere Sportarten mit hoher Intensität und kann vor und während der sportlichen Anstrengung getrunken werden. Wenn du also gern lange Strecken läufst oder Rad fährst oder wenn du dich für Triathlons begeisterst, ist der PowerBar Energize Drink genau das richtige Produkt für dich. Auch wenn du bei extrem hohen Temperaturen oder hoher Luftfeuchte aktiv wirst, ist dies das Getränk deiner Wahl.

  • Um vor dem Training oder Wettkampf deine Flüssigkeits- und Nährstoffspeicher aufzufüllen, trinke 2-3 Stunden vor der sportlichen Anstrengung 400-600 ml des PowerBar Energize Drink. Trinke weitere 250 ml bei der Erwärmung.
  • Trage deine eigene Flasche mit dem PowerBar Energize Drink bei dir. So weißt du immer genau, was du trinkst, und kannst kontrollieren, ob du ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst.
  • Nimm während der sportlichen Betätigung möglichst so viel Flüssigkeit zu dir wie du ausschwitzt. Als Faustregel gilt, dass du pro Stunde Belastung 400-800 ml Flüssigkeit zu dir nehmen solltest - vorzugsweise mehrmals in kleineren Mengen. Da aber jeder von uns unterschiedlich stark schwitzt, empfiehlt es sich, deine Schwitzmenge zu berechnen und dich dann an einen speziellen Plan für die Flüssigkeitszufuhr zu halten, um die verlorene Flüssigkeit optimal auszugleichen. Klick auf den PowerBar Schwitzmengenrechner, um dein Schwitzverhalten einfach und schnell zu bestimmen und deinen persönlichen Plan für die Flüssigkeitszufuhr zu erhalten.
  • Vor und nach dem Training bzw. Wettkampf solltest du dich wiegen, um die Wirksamkeit dieses Plans zu überprüfen. Du solltest in deiner Hydrationszone bleiben, d. h. du solltest während der körperlichen Anstrengung nicht mehr als 2 % deines Körpergewichts durch Flüssigkeitsverlust ausscheiden. Bei einem Sportler mit einem Gewicht von 68 kg entspricht dies gerade einmal 1,4 kg.
Kategorie: Energy Gel
PowerBar Gel

Ein PowerBar Gel liefert ebenso wie ein Sports Drink Kohlenhydrate und Natrium, jedoch in Form eines praktischen Gels, das schnell vom Körper aufgenommen wird. Genau wie der innovative Sports Drink von PowerBar enthalten auch die PowerBar Gels die Kohlenhydratmischung PowerBar C2MAX mit zwei Energiequellen sowie das wichtige Elektrolyt Natrium. Jede Gelpackung liefert 27-28 Gramm Kohlenhydrate und 210 mg Natrium. Mit diesen Gels kannst du deine Glykogenspeicher vor und nach dem Sport auffüllen. Das Natrium aus den Gels gleicht gemeinsam mit den aufgenommenen Flüssigkeiten Verluste durchs Schwitzen aus.

Praktische Anwendungstipps

Power Bar Gels können im Wechsel mit den PowerBar Energize Drink angewendet werden. Beide Produkte eignen sich besonders für das Ausdauertraining und andere Sportarten mit hoher Intensität und können vor und während der sportlichen Anstrengung konsumiert werden. Radfahrer, Marathonläufer und Triathleten schwören in Training und Wettkampf auf diese Gels.

Möglicherweise bist du ein Neuling auf dem Gebiet der Energy Gels und bist dir nicht sicher, wie du diese richtig nutzt. Keine Sorge, denn diese Produkte sind kinderleicht in der Anwendung. Ganz gleich ob du auf der Strecke läufst oder mit dem Rad unterwegs bist, wenn du deine Nährstoffspeicher auffüllen musst, reißt du einfach eine Packung auf, drückst das leckere Gel in deinen Mund, schluckst es hinunter und spülst anschließend mit etwas Wasser nach.

  • Wenn du unterwegs bist und das Mahlzeitenangebot begrenzt ist, nimm dir ein paar PowerBar Gels mit und iss diese im Rahmen einer kohlenhydratreichen Mahlzeit 2-4 Stunden vor der körperlichen Anstrengung oder als kohlenhydratreichen Snack zwischen den Mahlzeiten.
  • Fülle deine Glykogenspeicher in den Muskeln auf, indem du etwa 10-20 Minuten vor dem Sport 1-2 Gels zusammen mit Wasser zu dir nimmst.
  • Bei Wettkämpfen oder Trainingseinheiten von über einer Stunde Dauer solltest du alle 20-45 Minuten 1 Gel zusammen mit ein paar Schlucken Wasser zu dir nehmen. Und denk daran, dass die Kombination PowerBarGel plus Wasser vor oder während der sportlichen Betätigung auch durch einen PowerBar Energize Drink ersetzt werden kann. So hast du etwas Abwechslung.
  • Die PowerBar Gels sind mit 25 mg oder 50 mg Koffein pro Gelpackung erhältlich, wobei 50 mg Koffein einer halben Tasse Kaffee entsprechen. Natürlich gibt es auch koffeinfreie Gels. Einige Sportler setzen Koffein strategisch ein, um ihrer Leistung bei langen Wettkämpfen einen Kick zu geben. Dafür konsumieren sie entweder direkt vor dem Event, während der Veranstaltung oder aber in den letzten Wettkampfphasen Koffein. Wenn auch du deine Leistung durch Koffein steigern möchtest, bist du mit den PowerBar Gels genau auf dem richtigen Weg.
Kategorie: Energy Kaubonbons
PowerBar RideShots

Die PowerBar RideShots Kaubonbons sind außen fest und innen mit einem leckeren Gel gefüllt, das dir eine Extra-Portion Kohlenhydrate liefert. In jedem Kaubonbon stecken aber nicht nur etwa 5 Gramm der Kohlenhydratmischung PowerBar C2MAX mit zwei Energiequellen zum Auffüllen deiner Muskelspeicher, sondern auch das wichtige Elektrolyt Natrium. Mit den PowerBar® RideShots Kaubonbons kannst du deine Nährstoffspeicher vor dem Sport auffüllen und deine Muskeln während der Wettkampfpausen mit wichtigen Kohlenhydraten versorgen. Sechs RideShots Kaubonbons liefern etwa 30 Gramm Kohlenhydrate - das entspricht ungefähr der gleichen Menge Kohlenhydrate wie in einem PowerBar Gel. Für den Extra-Kick Energie enthalten die Kaubonbons mit Cola-Geschmack außerdem noch 50 mg Koffein pro Packung. Die Geschmacksrichtung Zitrone ist ohne Koffein erhältlich, enthält aber Vitamin C zur Stärkung deines Immunsystems.

Praktische Anwendungstipps

Die PowerBar RideShots Kaubonbons bieten dir noch mehr Möglichkeiten, um die Kohlenhydratspeicher in deinen Muskeln vor und während der sportlichen Betätigung - oder wann immer du einen Extra-Kick Energie brauchst - aufzufüllen.

  • Wenn du unterwegs bist und nichts zu essen in Reichweite ist, gilt das Gleiche wie bei den PowerBar Gels: pack einfach ein paar PowerBar RideShots Kaubonbons ein. Iss diese im Rahmen einer kohlenhydratreichen Mahlzeit 2-4 Stunden vor der körperlichen Anstrengung oder als kohlenhydratreichen Snack zwischen den Mahlzeiten.
  • Fülle deine Glykogenspeicher in den Muskeln auf, indem du etwa 10-20 Minuten vor dem Sport eine Packung PowerBar® RideShots Kaubonbons (etwa 9 Kaubonbons) zusammen mit Wasser zu dir nimmst.
  • Bei Wettkämpfen oder Trainingseinheiten von über einer Stunde Dauer solltest du alle 10 Minuten bzw. so oft wie möglich 1-3 PowerBar RideShots Kaubonbons zu dir nehmen.
  • Und denk daran: Für den Extra-Kick Energie enthalten die PowerBar RideShots Kaubonbons in der Geschmacksrichtung Cola außerdem 50 mg Koffein pro Packung. Die Kaubonbons in der Geschmacksrichtung Zitrone sind hingegen koffeinfrei.
Kategorie: Riegel für Ausdauersport bei hoher Intensität
PowerBar Performance Riegel
PowerBar Energize Riegel

Riegel zählen zu den am weitesten verbreiteten Sporternährungsprodukten. PowerBar bietet eine Vielzahl verschiedener Riegel an, um den unterschiedlichen Anforderungen der Sportler gerecht zu werden. An Wettkämpfen teilnehmende Ausdauersportler wie Schwimmer, Läufer und Radfahrer müssen täglich auf eine kohlenhydratreiche Ernährung achten, um ihre Glykogenspeicher in den Muskeln vor dem Sport aufzufüllen. Wenn auch du zu diesen Sportlern zählst, brauchst du auch während der sportlichen Anstrengung Kohlenhydrate, um beginnender Erschöpfung und Müdigkeit vorzubeugen. Die PowerBar Performance Bars und die PowerBar Energize Bars enthalten die Mischung PowerBar C2MAX mit zwei Energiequellen zum Auffüllen der Kohlenhydratspeicher vor und während des Sports. In den Riegeln stecken außerdem hochwertige Proteine sowie essenzielle Vitamine und Mineralstoffe. Die PowerBar Performance Bars liefern pro Riegel 41 Gramm Kohlenhydrate sowie 8-10 Gramm Protein. Die PowerBar Energize Bars enthalten pro Riegel 39 Gramm Kohlenhydrate sowie 6 Gramm Protein. Wenn du vor einer Trainingseinheit schnell einen Snack brauchst oder Erschöpfungszustände während des Sports überbrücken möchtest, sind die handlichen PowerBar Performance Bars und PowerBar Energize Bars genau das Richtige

Praktische Anwendungstipps

Diese Riegel sind auf die Anforderungen von Ausdauersportlern zugeschnitten, die an langen und intensiven Wettkämpfen teilnehmen.

  • Du solltest diese Riegel immer griffbereit in deinem Rucksack oder deiner Sporttasche haben und dir zwischen den Mahlzeiten einen Riegel gönnen, um deinen Gesamttagesbedarf an Kohlenhydraten zu decken.
  • 2-4 Stunden vor dem Sport kannst du diese Riegel im Rahmen einer kohlenhydratreichen Mahlzeit zu dir nehmen.
  • Iss außerdem einen Riegel als kohlenhydratreichen Snack 30-60 Minuten vor der körperlichen Belastung.
  • Bei körperlicher Anstrengung von mehr als einer Stunde empfiehlt es sich überdies, 1-2 Riegel pro Stunde zu essen. Bei Mannschaftsportarten werden Riegel oft in den Pausen nach einem Spielviertel oder in den Halbzeitunterbrechungen konsumiert, um wieder neue Energie zu tanken. Triathleten und Radfahrer packen diese Riegel in ihre Trikottaschen und gönnen sich bergab oder auf flachen Strecken einige Bissen.
  • Für ein bisschen mehr Abwechslung kannst du diese Riegel auch ganz nach Lust und Laune im Wechsel essen.
Kategorie: Riegel für Ausdauersport bei mittlerer Intensität
PowerBar Natural Energy Riegel
PowerBar Ride

Mit diesen Riegeln kannst du die Nährstoffspeicher in deinen Muskeln vor der sportlichen Anstrengung sowie während Trainings- und Wettkampfeinheiten mit mittlerer Intensität auffüllen. Wenn du dich fürs Bergsteigern, Wandern oder Tiefschnee-Skifahren begeisterst, füllst du deine Nährstoffspeicher am besten mit einem PowerBar Natural Energy Riegel auf. Wenn du eher an Mannschafts- und Actionsportarten Gefallen findest, probier doch mal den leckeren PowerBar Ride, wenn du schnell Energie brauchst.

Kombiniere die Riegel nach Lust und Laune und finde heraus, welches Produkt sich für deine jeweilige Sportart am besten eignet. PowerBar Natural Energy Riegel ist aus besten natürlichen Zutaten gemixt. PowerBar Ride schmecken wie ein Schokoriegel, liefern jedoch 10-11 Gramm Protein, 3-4 Gramm Ballaststoffe sowie essenzielle Vitamine und Mineralstoffe. Die Riegel enthalten Vollkornhafer, Haferkleiefasern sowie Nüsse. Diese Inhaltsstoffe werden langsamer verdaut und versorgen dich vor und während moderater sportlicher Belastungen mit lang anhaltender Energie.

Praktische Anwendungstipps
  • Wenn du unterwegs bist und vor dem Sport keine Zeit oder Möglichkeit für eine normale Mahlzeit hast, solltest du immer einige dieser Riegel dabei haben und diese im Rahmen einer kohlenhydratreichen Mahlzeit 2-4 Stunden vor der Belastung zu dir nehmen.
  • 30-60 Minuten vor dem Sport liefern die Riegel als praktischer und griffbereiter Snack jede Menge Energie.
  • Bei körperlichen Anstrengungen von mehr als einer Stunde empfiehlt es sich überdies, einen Riegel pro Stunde zu essen, um deine Speicher aufzufüllen.
  • Um deine Energiereserven aufzufüllen und Hunger vorzubeugen, ist ein Riegel zwischen den Mahlzeiten genau das Richtige.
  • Für ein bisschen mehr Abwechslung kannst du diese Riegel auch ganz nach Lust und Laune im Wechsel essen.
Kategorie: Protein-Riegel für Krafttrainingseinheiten
PowerBar ProteinPlus 30%

Der neue PowerBar ProteinPlus Bar 30% wurde für Athleten entwickelt, die ihre Proteinaufnahme vor oder nach Krafttrainingseinheiten steigern möchten, um ihre Muskelregeneration und ihren Muskelaufbau zu unterstützen. Hochaktuelle Forschungen zeigen, dass besonders Leucin eine besonders hohe anabolische Wirkung hat und damit den Muskelproteinaufbau fördert. Basierend auf diesen bahnbrechenden Erkenntnissen wurde der neue PowerBar ProteinPlus Protein Bar entwickelt. Er enthält 17 Gramm muskelaufbauendes Proteindes TriSource™ Proteins, einer patentierten Mischung dreier hochwertiger Proteinquellen, darunter die Milchproteine Molke und Kasein sowie Sojaprotein aus Sojabohnen, Diese drei Proteine werden vom Körper unterschiedlich schnell aufgenommen und gewährleisten dadurch eine gleichmäßige Versorgung mit Aminosäuren für die Muskelregeneration und den Muskelaufbau. Und sie enthalten 16 - 24 Gramm Kohlenhydrate. Die PowerBar ProteinPlus 30% enthalten 7 Gramm.

Praktische Anwendungstipps

Durch Krafttraining wird die Bildung von Proteinen im Muskelgewebe beschleunigt. Deshalb solltest du kurz vor dem Sport 20-40 Gramm Protein (dies entspricht 0,4 Gramm Protein pro kg Körpergewicht) zu dir nehmen, um sicherzustellen, dass dir die zum Proteinaufbau notwendigen Aminosäurebausteine zur Verfügung stehen. Nachfolgend siehst du drei Beispiele, wie du die für deinen Sport erforderlichen Proteine zu dir nehmen kannst:

  • Nimm direkt vor und nach dem Sport 10-20 Gramm Protein zu dir. Das entspricht beispielsweise 1 PowerBar ProteinPlus 30%
  • Nimm 20-40 Gramm Protein direkt nach der sportlichen Betätigung zu dir oder
  • Konsumiere 5-10 Gramm Protein direkt nach dem Sport und dann noch einmal stündlich für maximal 3 Stunden nach dem Training oder bis du wieder normale Mahlzeiten isst.
Kategorie: Produkte für die Regeneration
PowerBar Recovery Drink
PowerBar ProteinPlus Bar

Der PowerBar Recovery Drink und der PowerBar Recovery Drink wurden speziell dafür entwickelt, um den Regenerationsprozess unmittelbar nach dem Sport anzuregen. Eine Portion PowerBar Recovery Drink (250 ml) enthält 36 Gramm Kohlenhydrate zum schnellen Auffüllen der Glykogenspeicher, 13 Gramm hochwertiges Protein für die Muskelregeneration und den Muskelaufbau sowie Mineralstoffe und Spurenelemente für den optimalen Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes. In einem PowerBar ProteinPlus Bar stecken 17 Gramm Kohlenhydrate zum Auffüllen der Glykogenspeicher, 16 Gramm hochwertiges Protein für die Muskelregeneration und den Muskelaufbau sowie 4 Gramm Fett zum Auffüllen der Lipiddepots in den Muskeln, die während des Ausdauersports beansprucht werden.

Praktische Anwendungstipps
  • Nimm innerhalb von 30 Minuten nach dem Sport entweder einen PowerBar ProteinPlus Bar in Kombination mit Flüssigkeit zu dir oder trinke 250 ml vom PowerBar Recovery Drink, um den Regenerationsprozess anzukurbeln.
  • Wenn du nach dem Sport feste und sättigende Nahrung bevorzugst, ist ein PowerBar Recovery Bar genau das Richtige für dich.
  • Entscheide dich für einen PowerBar Recovery Drink, wenn du lieber deinen Durst mit einem leichten Getränk stillen möchtest.
Perfektionierung in der Praxis

Jeder Sportler ist anders. Was bei dir funktioniert, kann bei deinem Trainingspartner ganz anders wirken. Während des Trainings kannst du am besten ausprobieren, welche Sporternährungsprodukte zu dir passen. Bei Übungen und Trainingseinheiten, die vom Tempo her einem Wettkampf ähneln, kannst du dich auf die Sporternährungsprodukte und Anwendungsstrategien konzentrieren, mit denen du in deiner jeweiligen Sportart die besten Ergebnisse erzielst.


Top 5 Trainingsmythen für Ausdauersportler

Es gibt jede Menge Informationen für Ausdauersportler; teilweise sogar zu viele. Herauszufinden, was genau man im Training tun und lassen sollte, kann schwierig sein, da die vielen Quellen oft gegensätzliche Informationen enthalten. Nachfolgend findest du einige Mythen, die man immer wieder findet, obwohl sie wissenschaftlich nicht belegt sind ... und die Wahrheiten dazu.


1. Es macht keinen Sinn, in das Training für Langstreckenwettkämpfe (z. B. Marathons) Trainingseinheiten mit hoher Intensität einzubauen, da du im Wettkampf selbst diese Intensität nie absolvieren wirst.

Es spielt keine Rolle für welche Art von Wettkampf du trainierst. Ein Wechsel der Intensität in deinen Trainingseinheiten ist immer nützlich. Du gehst so sicher, dass du an all deinen physiologischen Systemen arbeitest und beugst physischer und mentaler Ermüdung vor. Forschungsergebnisse zeigen, dass Sprinttrainingseinheiten die Langzeitausdauerleistung von Sportlern verbessern. Das bedeutet nicht, dass du ständig Trainingsintervalle mit hoher Intensität machen sollst, aber Sprints und Wiederholungsläufe an Anstiegen in deinem Trainingsprogramm machen dich zu einem besseren Sportler.


2. Wenn du abnehmen möchtest, solltest du lange laufen oder Rad fahren ohne zu essen. Iss vor morgendlichen Trainingseinheiten nichts.

Nein, nein, nein und nochmals nein. Dein Körper benötigt seinen Treibstoff, um sein Bestes zu geben. Wenn du deine Trainingseinheiten ohne ausreichende Treibstoffreserven absolvierst, wirst du auf lange Sicht nicht nur ausbrennen, sondern dein Training wird auch nur einen Bruchteil der gewünschten Qualität haben. Nimm während des Sports Gels, Sports Drinks bzw. Riegel zu dir, um eine ständige Kohlenhydratversorgung zu gewährleisten. Nutze auch Ernährungsprodukte zur Regeneration, wie beispielsweise den PowerBar Recovery Drink. Innerhalb von 30 Minuten nach Trainingsende wird das die Glykogenspeicher wieder bestmöglich auffüllen und du kannst am nächsten Tag wieder intensiv trainieren.


Iss vor morgendlichen Trainingseinheiten etwas. Während du schläfst verbrennt dein Körper Glykogen. Dein Training wird unter den geringer gefüllten Treibstoffspeichern am Morgen leiden, wenn du sie nicht wieder auffüllst. Falls dein Körper vor Trainingseinheiten am frühen Morgen keine festen Nahrungsmittel verträgt, greife auf einen Sports Drink zurück.


Wenn du abnehmen möchtest, solltest du weniger Kalorien zu dir nehmen - und zwar außerhalb deiner Trainingszeiten und nicht unmittelbar vor, während oder nach dem Training.


3. Abnehmen verbessert immer deine Leistung.

Ein leichter, schlanker Körper ist sicherlich ein Vorteil für Ausdauerwettkämpfe, aber übertreibe es nicht. Nur weil jemand anderes bei einem bestimmten Gewicht eine gute Leistung bringt, heißt das nicht, dass du das gleiche Gewicht haben solltest. Wenn du abnehmen möchtest, dann tue es langsam und stetig, sodass dein Körper weiter den nötigen Treibstoff für dein Training bekommt. Solltest du abnehmen und gleichzeitig an Kraft und Leistung verlieren, dann kann es gut sein, dass du einfach zu dünn bist und nicht mehr dein Bestes geben kannst.


4. Beim Krafttraining soll man immer möglichst viele Wiederholungen machen, um nicht zu viele Muskeln aufzubauen.

Um aus einem Krafttraining das meiste herauszuholen, musst du eine erhebliche Menge Gewicht in relativ kurzer Zeit heben. Nachdem du einigen Wochen mit leichten Gewichten und einer mittleren Anzahl an Wiederholungen (etwa 12-15 Wiederholungen) trainiert hast, um deine Sehnen, Bänder und Muskeln an die Härte des Krafttrainings zu gewöhnen, musst du das Gewicht erhöhen und die Anzahl der Wiederholungen verringern, um den bestmöglichen Kraftzuwachs zu erreichen. Aber keine Sorge: Sofern du nicht 4 oder mehr Stunden an 5 Tagen pro Woche im Fitnessstudio verbringst (was du als Ausdauersportler sowieso nicht tun solltest), dann wirst du auch kein Muskelprotz!


5. Für echte Konkurrenzfähigkeit musst du mindestens 15 Stunden in der Woche trainieren.

Wenn das der Fall wäre, dann gebe es wohl sehr wenige Leistungssportler über 30. Die Arbeit, die Familie und andere Verpflichtungen machen es mit steigendem Alter immer schwieriger, in der Woche viele Stunden für das Training aufzubringen. Das ist aber in Ordnung. Du kannst auch mit geringerem Zeitaufwand effektiv trainieren.


Bei einem engen Zeitplan ist ein strukturiertes Trainingsprogramm besonders wichtig. Mache dir einen Plan und lege fest, wie viele Stunden und an welchen Tagen du trainieren kannst, und setze dir dann für jeden Trainingstag genaue Ziele (z. B. Laktatschwellentraining, Sprintintervalle). Halte dich dann an deinen Plan. Du wirst dabei nicht nur stärker und schneller, deine Leistungszuwächse sind eventuell sogar noch größer als mit mehr Trainingszeit, da du durch den Plan deine Zeit effektiver nutzt.


Kohlenhydratzufuhr während des Sports

Es ist allgemein anerkannt und wurde schon mehrfach bestätigt, dass Ausdauersportler eine intensivere Leistung über einen längeren Zeitraum erbringen können, wenn sie während Training oder Wettkampf Kohlenhydrate zu sich nehmen. Allerdings war man sich bisher nicht einig, welche Menge an Kohlenhydraten während des Sports richtig ist.


Schluss mit alten Weisheiten

Lange Zeit herrschte die gängige Meinung, dass gut trainierte Athleten während des Sports stündlich nicht mehr als 60 Gramm Kohlenhydrate zu sich nehmen sollten. Diese Annahme basiert auf der Vorstellung, dass pro Minute maximal ein Gramm Kohlenhydrate vom Verdauungstrakt aufgenommen und von den Muskeln verstoffwechselt werden kann. Dies entspricht 60 Gramm Kohlenhydraten pro Stunde.


Bühne frei für neue Erkenntnisse

Dr. Asker Jeukendrup von der Human Performance Laboratory School of Sport and Exercise Sciences an der Universität von Birmingham in Großbritannien hat diese althergebrachte Weisheit jedoch ins Wanken gebracht. In "Medicine and Science in Sport and Exercise", der offiziellen Fachzeitschrift des American College of Sports Medicine, wurde im Februar 2008 eine aktuelle Studie veröffentlicht. Diese ergab, dass eine bestimmte Mischung aus Glukose und Fruktose die Ausdauerleistung bei trainierten Sportlern im Vergleich zu einer alleinigen Glukoseaufnahme durchschnittlich um acht Prozent verbessert. Es stellte sich heraus, dass die Empfehlung, 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde zu konsumieren, auf Untersuchungen basiert, bei denen den Sportlern nur eine Kohlenhydratquelle, nämlich Glukose, gegeben wurde. Mit diesen Studien wurde nachgewiesen, dass vom Körper nur 60 Gramm Glukose pro Stunde aufgenommen werden können. Jeukendrup und sein Team gaben den Ausdauersportlern jedoch Glukose und Fruktose in einem Verhältnis von 2:1. Die Sportler konnten so nicht wie bisher nur ein Gramm Kohlenhydrate pro Minute verwerten, sondern ungefähr 50 Prozent mehr Kohlenhydrate aufnehmen und verstoffwechseln.


Diese Erkenntnis ist verblüffend. Vor allem für Sportler in Wettkämpfen, bei denen Minuten oder sogar nur Sekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Statt 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde kannst du nun 90 Gramm Kohlenhydrate stündlich zu dir nehmen, sofern diese aus Glukose und Fruktose im Verhältnis 2:1 bestehen. Das geht ganz kinderleicht mit den POWERBAR Performance Bars, POWERBAR Energize Bars, POWERBAR Gels, POWERBAR Ride Shots und POWERBAR Energize Drinks, die alle die Kohlenhydratmischung C2 MAX enthalten. Diese liefert Glukose und Fruktose genau im Verhältnis 2:1 - und entspricht damit den bahnbrechenden Forschungsergebnissen von Dr. Jeukendrup.


Wie wirkt diese einzigartige Kohlenhydratkombination?

Jeukendrup und seine Kollegen sind davon überzeugt, dass die Kombination aus Glukose und Fruktose besser funktioniert als die reine Gabe von Glukose, da durch die unterschiedlichen Kohlenhydratquellen mehr Kohlenhydrate vom Verdauungstrakt absorbiert werden können. Es wird vermutet, dass Glukose und Fruktose jeweils eigene Transportsysteme im Verdauungstrakt nutzen, die die aufgenommene Glukose und Fruktose aus dem Verdauungstrakt in die Zellen befördern. Das Glukose-Transportsystem kann jedoch nur Glukose transportieren. Wenn es einmal voll ist, kann keine weitere Glukose mehr transportiert werden. Glücklicherweise hat man aber entdeckt, dass Fruktose ihr eigenes Transportsystem hat. Selbst wenn also die Kapazität des Glukose-Transportsystems erschöpft ist, können die Muskeln über das Fruktose-Transportsystem noch mit mehr Energie versorgt werden. Wenn du also sowohl Glukose als auch Fruktose zu dir nimmst, nutzt du beide Transportsysteme optimal und kannst deinen Muskeln mehr Nährstoffe liefern. So kannst du deine Ausdauer enorm steigern.


In einer vor kurzem veröffentlichten Studie konnte Jeukendrup diese positive Wirkung auf die Ausdauer beweisen. Bei dieser Untersuchung bekamen trainierte Radfahrer entweder nur Wasser, Wasser mit Glukose oder aber Wasser mit Glukose und Fruktose im Verhältnis 2:1. Die Radfahrer fuhren dann zwei Stunden und mussten anschließend ein Zeitfahren von etwa einer Stunde absolvieren. Mit der Kombination aus Glukose und Fruktose waren die Sportler im Zeitfahren um 8 % schneller als nur mit Glukose. Darüber hinaus waren die Durchschnittszeiten mit der Kohlenhydratkombination um 19 % besser als mit reinem Wasser.


Deine Verdauung sagt Danke

Aber nicht genug der guten Neuigkeiten: Forschungen haben auch ergeben, dass diese Kohlenhydratkombination während des Sports besser vertragen wird als Produkte, die nur Glukose enthalten. Das ist besonders wichtig für Athleten, die während des Sports Probleme mit der Verträglichkeit von Kohlenhydraten haben.


Getränke mit Kohlenhydraten, die unterschiedliche Transportsysteme zur Absorption und Verdauung nutzen, scheinen den Vorteil zu haben, dass im Darm eine geringere Menge an Kohlenhydraten zurückbleibt, wodurch wiederum osmotische Verschiebungen und Resorptionsstörungen gelindert werden können. Das bedeutet wahrscheinlich, dass Getränke mit unterschiedlichen Kohlenhydraten weniger häufig zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Interessanterweise erbrachten alle Studien zum Thema Magen-Darm-Beschwerden während des Sports dieses Ergebnis. Die Versuchspersonen fühlten sich mit glukose- und fruktosehaltigen Getränken tendenziell weniger aufgebläht als mit Getränken, die nur Glukose enthielten. Da jeder anders auf kohlenhydrathaltige Getränke reagiert, müssen Strategien für die Kohlenhydrataufnahme immer individuell entwickelt werden.


Kohlenhydrate und Flüssigkeitszufuhr

Wir raten Sportlern oft, auf die Zufuhr hoch konzentrierter Kohlenhydratlösungen zu verzichten, da diese erwiesenermaßen die Entleerung des Magens und die Flüssigkeitsaufnahme verzögern. Es gibt viele Hinweise, die diese These unterstützen. Allerdings wurde auch beobachtet, dass die Beeinträchtigung der Flüssigkeitsaufnahme minimiert wird, wenn Kohlenhydrate mit unterschiedlichen Transportsystemen kombiniert zugeführt werden. Die Versorgung mit Flüssigkeit war bei einer Lösung mit Glukose und Fruktose besser als bei einer Lösung, die lediglich Glukose enthielt.


Fazit: Wenn man Ausdauersportler zum Thema Kohlenhydrataufnahme während des Sports berät, sollte man sich an den aktuellen Forschungsergebnissen orientieren. Wer sich für den Power-Mix Glukose und Fruktose im Verhältnis 2:1 entscheidet, kann stündlich bis zu 90 Gramm Kohlenhydrate aufnehmen und dadurch seine Leistung optimieren. Mit PowerBar C2 MAX kannst auch du deine Ausdauer steigern und bist deinen Konkurrenten einen Schritt voraus.



Die Grundlage für Erfolg

Wer im Sommer und Herbst brillieren möchte, muss im Winter und Frühling unbedingt die Grundlagen schaffen. Wir sprechen also vom Hier und Jetzt! Dies ist keine Offenbarung, schau nur wie viele deiner Kameraden jetzt schon trainieren! Die meisten Sportler, denen ich begegnet bin, trainieren in diesen Monaten fast mit der gleichen Intensität wie bei Wettkämpfen. Nur wenige gehen ihr Training noch locker an, doch auch sie wissen, dass die diesjährigen Sieger in den Pyrenäen und in Kona jetzt schon mit dem Grundlagenausdauertraining beginnen. Allerdings starten sie langsam in ihre Trainingsperiode, damit sie später noch genügend Power haben, um richtig Gas zu geben.


Es gibt keine Einheitslösung, aber die erfolgreichsten Sportler wenden alle die gleiche allgemeine sportwissenschaftliche Erkenntnis auf ihr Training an. Jede Trainingseinheit erfüllt ihren jeweils eigenen Zweck und bringt den Athleten seinen ultimativen Fitnesszielen näher. Diese lauten Verbesserung der Ausdauer, Steigerung der Kraft und Erhöhung der Schnelligkeit. Zu Beginn der Trainingssaison widmet man sich zum Großteil dem Ausdauer- bzw. Grundlagentraining (lange Einheiten bei niedriger Intensität). Später, wenn der Wettkampf immer näher rückt, liegt der Schwerpunkt dann auf Kraft und Schnelligkeit und das Training wird härter.


Vorteile des Grundlagenausdauertrainings

Erfolgreiche Sportler absolvieren ein Grundlagenausdauertraining, weil es nachhaltige Ergebnisse verspricht. Die unzähligen Stunden im Sattel und beim Lauftraining zahlen sich am Ende aus und wirken sich positiv auf das Herzkreislauf- und Stoffwechselsystem aus. Der Körper passt sich an das mehrere Wochen dauernde Grundlagenausdauertraining in vielerlei Hinsicht an. Das Herz wird vergrößert, eine größere Menge Blut wird pro Herzschlag und pro Minute gepumpt, die Gesamtblutmenge steigt und die Zahl der kapillaren Blutgefäße wird erhöht. Durch diese Veränderungen werden die arbeitenden Muskeln mit mehr sauerstoffreichem Blut versorgt. Tatsächlich nehmen Herzfrequenz und Blutdruck im Ruhezustand nach langen Ausdauertrainingsperioden ab, denn durch die genannten Veränderungen am Herzkreislaufsystem wird das Herz weniger belastet.


Durch das Grundlagenausdauertraining wird außerdem die aerobe Fitness gestärkt, denn der Körper kann ohne einen nennenswerten Anstieg des Milchsäurespiegels im Blut mehr Arbeit verrichten (auch die Laktatgrenzwerte gehen mit zunehmender Trainingsintensität in die Höhe). Überdies werden die aeroben (langsam zuckenden) Muskelfasern größer und die Mitochondrien als Kraftwerke der Zellen, in denen die aerobe Energiebereitstellung stattfindet, werden verdichtet. Diese chemischen und strukturellen Veränderungen sind also Gold wert.


Durch das Grundlagenausdauertraining wird auch jede Menge Fett verbrannt. Durch die oben erwähnte verbesserte Sauerstoffzufuhr werden die Fettreserven vermehrt als Energiequelle genutzt. Auch die Zahl der fettverbrennenden Enzyme steigt durch das Grundlagenausdauertraining. Dies bedeutet, dass der Körper seine begrenzten Kohlenstoffvorräte schont und stattdessen auf die Fettreserven zurückgreift. Die Ausdauerleistung wird in erster Linie durch eine Erschöpfung der Kohlenhydratspeicher beeinträchtigt. Deshalb ist die effiziente Fettverbrennung bei Events, die länger als ein paar Stunden dauern, von besonderer Bedeutung. Beim Vergleich von zwei Sportlern, die bei gleicher Intensität die gleiche Fitness an den Tag legen, wird derjenige Sportler den anderen um Längen schlagen, der Fett als Energielieferant am besten nutzen kann. Wenn man seine Kohlenhydratspeicher schont, kann man seine Leistung auf Wettkampfniveau halten. Hierin liegt der ultimative Vorteil für jeden an Wettkämpfen teilnehmenden Ausdauersportler.


Ernährung als wichtige Grundlage

Du solltest dein Training in dieser Phase durch einen entsprechenden Ernährungsplan unterstützen. Beim Grundlagenausdauertraining verbrauchst du eine ordentliche Portion Energie. Deine Aufgabe ist es also, dafür zu sorgen, dass deine Nährstoffspeicher immer voll sind. Mit zunehmendem Trainingsvolumen steigt auch dein Kohlenhydratbedarf. In Abhängigkeit von deinem Trainingspensum wirst du wohl 7-13 Gramm Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht brauchen. Dein Proteinbedarf wird zwischen 1,3 und 1,8 Gramm pro kg Körpergewicht liegen. Außerdem wirst du 0,9 Gramm Fett pro kg Körpergewicht benötigen. Weitere Informationen hierzu erhältst du in diesem detaillierten Leitfaden zur Ernährung in verschiedenen Ironman Trainingsphasen.


Sicheres Grundlagenausdauertraining

Im Gegensatz zum Grundlagenausdauertraining kann man sich auch sofort in ein hartes Trainingsprogramm stürzen - doch damit sind Verletzungen quasi vorprogrammiert und man rauscht an seinem sportlichen Ziel total vorbei. Wie oft treten Verletzungen bei Sportlern auf, die zu schnell zu viel wollen? Meine Antwort lautet: "Genauso oft wie sich Kleidungsstücke mit Lycra® in deiner Umkleide finden." Mit dem Grundlagenausdauertraining bereitest du deinen Körper darauf vor, später ohne Risiko deine Kraft und Schnelligkeit zu trainieren. Beim Ausdauersport geht es um Extreme, sowohl was die absolvierten Entfernungen als auch die Dauer betrifft. Dein Körper wird radikal gefordert. Deshalb ist es so wichtig, empfindliches Gewebe wie Sehnen und Bänder Stück für Stück zu stärken. Das Gleiche gilt für die Muskeln, die bei deiner Sportart beansprucht werden. Gib auf dich Acht! Und bewahre dein Leistungspotenzial.


Gut gewappnet zum Ziel

Folgende Tools können dir dabei helfen, deine Fortschritte beim Grundlagenausdauertraining zu überwachen. Ein Herzfrequenzmesser liefert dir die Grenzwerte, innerhalb derer du dich bei deinem Training bewegen solltest. Beim Grundlagenausdauertraining liegt die Herzfrequenz niedriger, dein persönlicher Zielwert sollte aber individuell bestimmt werden. Finde deinen Wert selbst heraus oder zieh bei Bedarf einen Fitnessexperten zu Rate.


Ein weiteres unverzichtbares Tool ist dein Trainingsplan. Entscheide selbst, was deine Trainingseinheit beinhalten soll statt dir dies von deinen Kameraden vorschreiben zu lassen. Die meisten von uns wissen, wie sich ein lockeres Rad- oder Lauftraining in der Gruppe schnell zu einem Kampf um die besten Laktatwerte entwickeln kann. Wenn du damit Schwierigkeiten hast, trainiere lieber allein. Keiner interessiert sich dafür, wer wen beim Gruppentraining im Februar geschlagen hat. Aber alle interessieren sich dafür, wer beim Wettkampf im Juni allen anderen um Längen voraus war.


Abschließende Gedanken

Das Leben an sich neigt dazu, deinem Training im Weg zu stehen. Manchmal ist es einfach unmöglich, mehrere Monate hintereinander ununterbrochen zu trainieren. Dies ist kein Zeichen von Schwäche, sondern vielmehr ein Aufruf an dich, nicht zu streng mit dir zu sein und deine dir auferlegten Ziele flexibel zu betrachten. Selbst die erfolgreichsten Sportler passen ihr Training an ihre Lebensbedingungen an und nehmen unvorhergesehene Trainingsunterbrechungen gelassen. Entsprechend dieser Sichtweise ist ein minimales Grundlagenausdauertraining immer noch besser als gar kein Grundlagenausdauertraining.


Man kann sein Grundlagenausdauertraining ganz einfach und unspektakulär sausen lassen, wenn man keine Lust hat, seine wertvolle Zeit für einen Erfolg zu opfern, der in weiter Ferne liegt. Viele deiner Kameraden verzichten auf ein Grundlagenausdauertraining, denn ihnen mangelt es an einem gut durchdachten Plan, einer langfristig ausgerichteten Denkweise, der nötigen Reife und am Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Doch genau diese Besonderheiten sind es wahrscheinlich, die dich am Ausdauersport fasziniert haben. Und genau die gleichen Eigenschaften sind es auch, die sich am Ende im Wettkampf bezahlt machen. Wenn du diese Voraussetzungen mit bringst, dann spiel diesen Trumpf aus und profitiere von den Vorzügen des Grundlagenausdauertrainings.


Die Bedeutung von Nahrungsfetten für Ausdauersport und Gesundheit

Wenn Sporternährungswissenschaftler Ernährungsempfehlungen für Ausdauersportler erstellen, kommt Fett typischerweise immer erst an dritter Stelle nach den Kohlenhydraten und Proteinen. Praktisch betrachtet solltest du genügend Kohlenhydrate zu dir nehmen, um deine Glykogenspeicher aufzufüllen, und ausreichend Proteine, um die Reparatur und den Aufbau deines Muskelgewebes zu unterstützen. Erst wenn du deinen Kohlenhydrat- und Proteinbedarf gedeckt hast, kommt auch das Fett ins Spiel. Aber auch wenn Fett erst an dritter Stelle rangiert, so ist es dennoch eine wichtige Ernährungskomponente und versorgt die Muskeln mit jeder Menge Energie. Es liefert außerdem viele essenzielle Nährstoffe, die für die Gesundheit unerlässlich sind.

In diesem Artikel wird erläutert, welche Rolle Fett als Energiequelle für die Muskeln hat und wie es in Kombination mit Kohlenhydraten für kontinuierliche Ausdauer sorgt. Außerdem erfährst du, warum bestimmte Fette für deine Gesundheit notwendig sind und welche Fette du lieber vermeiden solltest.

FETT AUS NAHRUNGSMITTELN: VOM VERZEHR ZUR SPEICHERUNG
Chemisch betrachtet handelt es sich bei den Nahrungsfetten in erster Linie um Triglyceride. Ein Triglycerid besteht aus biochemischen Bausteinen. Glycerin bildet dabei das Rückgrat der Triglyceride, an dem drei als Fettsäuren bekannte Biomoleküle hängen. Fettsäuren kommen in verschiedenen Formen vor.

Wenn wir etwas essen, werden alle aufgenommenen Fette (Triglyceride) verdaut bzw. in Glycerin und ihre Fettsäurebausteine gespalten. Diese Bausteine werden dann von der Dünndarmschleimhaut absorbiert. Sobald die Fettsäuren und das Glycerin vom Verdauungstrakt aufgenommen wurden, werden sie wieder zu Triglyceriden zusammengesetzt und wandern anschließend mit Hilfe spezieller Träger durch den Blutkreislauf. Triglyceride werden zum Großteil in deinem Fettgewebe gespeichert, d. h. in der Fettschicht unter deiner Haut und zwischen deinen Organen. Auch die Lipidtröpfchen im Skelettmuskelgewebe enthalten Triglyceride. Die wissenschaftliche Bezeichnung für diese Lipidtröpfchen lautet intramyozelluläre Lipide.

Selbst sehr schlanke Sportler verfügen über ausreichend Fettreserven. Tatsächlich entspricht allein das im Fettgewebe gespeicherte Fett etwa 80.000 Kalorien. In den Lipidtröpfchen der Muskelzellen stecken weitere 2.500 Kalorien, und 80 Kalorien hängen an den speziellen Trägern, die die Triglyceride durch den Blutkreislauf transportieren.

Im Vergleich dazu sind deine Kohlenhydratdepots eher spärlich bestückt. Bei vollem Kohlenhydratspeicher hast du nur etwa 1.500 Kalorien in Form von Glykogen in den Muskeln gespeichert, weitere 400 Kalorien sind in der Leber angelegt und mickrige 20-40 Kalorien durchwandern den Blutkreislauf als Glukose. ENERGIEVERSORUNG DER MUSKELN: FETT VS. KOHLENHYDRATE
Ob deine Muskeln eher Fett oder Kohlenhydrate verbrennen, hängt von der Intensität der körperlichen Belastung ab.

Im Ruhezustand beziehen die Muskeln ihre Energie zum Großteil aus den Fettsäuren, die über den Blutkreislauf in das Fettgewebe gelangen und dort gespeichert werden. Die Lipidtröpfchen in den Muskeln und der Blutzucker liefern nur sehr wenig Energie und das in den Muskeln gespeicherte Glykogen spielt eine untergeordnete Rolle.

Auch wenn du dich vom Sofa hochschwingst und dich im Schritttempo bewegst, werden die Muskeln in erster Linie mit Energie aus den Fettsäuren versorgt, die in deinem Fettgewebe eingelagert sind. Dazu kommt eine geringe Menge von Energie aus den Lipiddepots in den Muskeln und dem Blutzucker. Erneut liefern die Glykogenspeicher in den Muskeln praktisch überhaupt keine Energie.

Wenn du die Intensität deiner Aktivität auf ein mittleres Niveau steigerst, das du über mehrere Stunden hinweg aufrechterhalten kannst, werden in etwa genauso viele Fettsäuren aus dem Fettgewebe als Energiequelle genutzt. Die Lipidtröpfchen des Muskelgewebes allerdings werden nun auch verstärkt angezapft. Gleichzeitig steigt auch die Bedeutung des Muskelglykogens und der Glukose als Energielieferant. Tatsächlich halten sich bei einer körperlichen Betätigung von mittlerer Intensität Kohlenhydrate und Fette als Energiequelle für deine Muskeln ungefähr die Waage.

Wenn du deine Trainingsintensität noch höher schraubst und schließlich ein Tempo erreichst, das einem 90-minütigen Ausdauerwettkampf entspricht, können das Fett aus dem Fettgewebe und die Lipidtröpfchen in den Muskeln nicht mehr mithalten. Tatsächlich kann dein steigender Energiebedarf dann nicht mehr mit Fett gedeckt werden. Die zusätzliche Energie, die du für einen Wechsel von mittlerer zu hoher Intensität benötigst, wird praktisch komplett von den Glykogenspeichern in deinen Muskeln und dem Blutzucker bereitgestellt. Aufgrund deiner begrenzten Kohlenhydratreserven allerdings kannst du eine derart hohe Intensität nur 90-120 Minuten aufrechterhalten. Wenn du deine Kohlenhydratspeicher nicht auffüllst, geht das Glykogen in den Muskeln zur Neige. Dann wird der Glykogenvorrat in der Leber angezapft, um den Blutzuckerspiegel aufrechtzuhalten. Wenn auch diese Reserven erschöpft sind, sinkt der Blutzuckerspiegel und du musst aufhören oder dein Training beachtlich verlangsamen. Tatsächlich musst du dein Tempo auf ein Niveau zurückschrauben, bei dem Fett wieder als Hauptenergiequelle für deine Muskeln dient.

Kurz gesagt ist Fett nicht der wichtigste Energielieferant bei Ausdauersport von hoher Intensität. Die Hauptaufgabe übernehmen hier die Kohlenhydratreserven. Selbst unter optimalen Bedingungen sind die Glykogenspeicher und der Blutzucker aber irgendwann erschöpft. Deshalb predigen Ernährungsberater immer wieder, dass man jeden Tag ausreichend Kohlenhydrate zu sich nehmen muss. Wenn du als Erster die Ziellinie überqueren oder beim Training Höchstleistungen vollbringen willst, musst du intensiv und hart dafür arbeiten. Das ist aber nur mit vollen Glykogenspeichern, also einer ausreichenden Kohlenhydratzufuhr, möglich. Davon abgesehen ist Fett eine wichtige Energiequelle im Ruhezustand und während sportlicher Betätigung von niedriger und mittlerer Intensität. Bei einem Ausdauerwettkampf oder einer anstrengenden Trainingseinheit wird das Fettgewebe hingegen kaum als Energiequelle angezapft, während die intramyozellulären Lipide, d. h. die im Muskelgewebe gespeicherten Triglyceridtröpfchen, hierbei einen wichtigen Beitrag leisten.

AUCH DIE LIPIDDEPOTS IN DEN MUSKELN MÜSSEN AUFGEFÜLLT WERDEN
Untersuchungen haben ergeben, dass die Lipiddepots in den Muskeln bei zwei- bis dreistündiger Belastung von mittlerer Intensität um 60-70 % zurückgehen. Es hat sich herausgestellt, dass diese winzigen Lipidtröpfchen in den Muskelzellen für gewöhnlich dicht an den Mitochondrien der Zellen angelagert sind. Mitochondrien fungieren als Energiekraftwerke der Zellen. Die Tatsache, dass die Lipidtröpfchen in unmittelbarer Nachbarschaft zu diesen Energiekraftwerken gespeichert werden, hat Wissenschaftler zu der Annahme geführt, dass diese Triglyceriddepots eine wichtige Energiequelle bei Aktivitäten von mittlerer Intensität sind. Möglicherweise werden die Glykogenspeicher dadurch zunächst geschont und erst später angezapft. Interessanterweise fanden die Forscher auch heraus, dass die Lipiddepots in den Muskeln nach dem Sport nicht erschöpft sind, wenn Ausdauerathleten auf eine kohlenhydratreiche Ernährung mit wenig Fett achten. Noch weiß man nicht, welche Konsequenzen diese Erkenntnis für die sportliche Leistung hat, aber du solltest unbedingt darauf achten, dass du genügend Fette zu dir nimmst, um die Lipiddepots in den Musklen auffüllen zu können.

FETT LIEFERT ESSENZIELLE NÄHRSTOFFE
Es gibt weitere Gründe dafür, warum Fett deine Aufmerksamkeit verdient. Fette erfüllen in unserem Körper verschiedene grundlegende funktionale und strukturelle Aufgaben. Sie sind ein Hauptbestandteil des Gehirns und wichtige Grundlage für die Gehirnentwicklung. Fette sind in den Membranen unserer Körperzellen eingelagert und sorgen für die Funktionstüchtigkeit unserer Lungen, Augen und Nerven. Das Fett in der Ernährung liefert außerdem wichtige fettlösliche Nährstoffe und hilft bei deren Aufnahme in die Zellen. Dazu zählen Vitamin D für starke Knochen, Vitamin K zur Vermeidung von Blutgerinnseln, das Antioxidans Vitamin E, Vitamin A sowie in Pflanzen enthaltenes Vitamin A (bekannt als Karetenoid). Einige der Fettsäuren, aus denen Triglyceride zusammengesetzt sind, sollten überdies unbedingt auf deinem Speiseplan stehen, denn sie sind Voraussetzung für ein gesundes Leben, unser Körper kann diese aber nicht selbst herstellen. Deshalb müssen wir diese Fettsäuren über unsere Ernährung aufnehmen. Diese Fettsäuren beeinflussen ähnlich wie Hormone lebenswichtige physiologische Prozesse. Sie sorgen zum Beispiel für eine normale Blutgerinnung oder verhindern Entzündungen.

AUSGEWOGENER KALORIENHAUSHALT
Bisher haben wir erfahren, dass wir jeden Tag genügend Fett essen müssen, um die während des Sports erschöpften Lipiddepots in unseren Muskeln aufzufüllen und um unsere Gesundheit zu schützen. Zu viel Fett allerdings ist auch nicht gut.

Warum? Weil Fett besonders reich an Kalorien ist. Kohlenhydrate und Proteine liefern 4 Kalorien pro Gramm, während Fett gewaltige 9 Kalorien enthält. Ein mit Tomaten und verschiedenen schmackhaften Gemüsestreifen angerichteter Kopfsalat also hat nur wenige Kalorien. Wenn du aber noch eine ordentliche Portion fetthaltiges Salatdressing dazu gibst, wird aus einem leichten Salat urplötzlich eine echte Kalorienbombe.

Wenn du dauerhaft jeden Tag mehr Kalorien zu dir nimmst als du benötigst, nimmst du unweigerlich zu und reicherst Körperfett an. Als Ausdauersportler kannst du es dir nicht leisten, mehr Gewicht mit dir herumzuschleppen als unbedingt notwendig, denn du musst dich dann mehr anstrengen und wirst langsamer.

Das Fazit lautet also, dass eine dauerhaft erhöhte Kalorienzufuhr zu einer Gewichtszunahme führt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kalorien aus Fetten, Proteinen und/oder Kohlenhydraten stammen. Fette allerdings verdienen besondere Aufmerksamkeit, weil sie eben so kalorienhaltig sind. Wer sich also sehr fettreich ernährt, kann ganz schnell mehr Kalorien zu sich nehmen als benötigt. Was zählt, ist ein gesundes Gleichgewicht. Fett ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung, du solltest aber deine Fettzufuhr kontrollieren und darauf achten, dass du deinen Bedarf an Fetten deckst, aber nicht zu viele Kalorien zu dir nimmst.

AUF DIE RICHTIGEN FETTE KOMMT ES AN
Doch welche Fette sind gesund und welche solltest du vermeiden? Um die guten von den schlechten Fetten zu unterscheiden, musst du erst einmal wissen, welche verschiedenen Fettarten es gibt.

Weiter oben hast du erfahren, dass Triglyceride aus drei Fettsäuren bestehen, die an ein Glycerinmolekül angebunden sind. Fettsäuren existieren in verschiedenen Formen und Größen und werden in einfach, mehrfach ungesättigte und gesättigte Fettsäuren sowie Transfette unterteilt. Nahrungsmittel enthalten genau genommen eine Kombination aus verschiedenen Fettsäuren, werden aber in Abhängigkeit ihrer vorherrschenden Fettsäure kategorisiert. Olivenöl beispielsweise enthält einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie gesättigte Fettsäuren, zählt aber zu den einfach ungesättigten Fettsäuren, weil diese in der Mehrzahl vorkommen.

Daumen hoch heißt es für Fette, die in erster Linie aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen. Diese Fettsäuren senken das LDL-Cholesterin, auch als „böses“ Cholesterin bekannt, bzw. erhöhen das HDL-Cholesterin, das auch als „gutes“ Cholesterin bezeichnet wird. Folgende Fette sollten auf deinem Speiseplan stehen:

- Bekannte Lieferanten von einfach ungesättigten Fettsäuren sind: Olivenöl, Rapsöl, Erdnussöl, Avocados, Mandeln, Pekannüsse, Haselnüsse, Sesamsamen und Kürbiskerne.
- Bekannte Lieferanten von mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind: Maiskeimöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Sojaöl, Walnüsse, Leinsamen und Leinöl sowie fetthaltige Fischsorten.
- Zu den fetthaltigen Fischen zählen Lachs, Thunfisch, Hering, Makrelen, Sardinen und Sardellen.

Diese verdienen besondere Aufmerksamkeit, denn sie enthalten als Omega-3-Fettsäuren bekannte mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese werden abgekürzt mit EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Der Verzehr dieser Fischsorten soll das Risiko von Herzkreislauferkrankungen senken. Deswegen sollten Ernährungsexperten zufolge pro Woche zwei oder mehr Portionen dieser Fische auf dem Speiseplan stehen, um sich die wertvollen darin enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zunutze zu machen.

Nahrungsmittel, die besonders viele gesättigte Fettsäuren und Transfette enthalten, solltest du lieber meiden. Diese Fettsäuren erhöhen das „böse“ LDL-Cholesterin, Transfette senken sogar das „gute“ HDL-Cholesterin. Die Experten raten zu einem eingeschränkten Verzehr der gesättigten Fettsäuren und zum gänzlichen Verzicht auf Transfette. Ein weiteres Fett, das wir mit der Nahrung zu uns nehmen, ist Cholesterin. Für viele besteht kein enger Zusammenhang zwischen dem aufgenommenen Cholesterin und dem Blutcholesterin. Gesättigte Fettsäuren und Transfette wirken sich deutlich nachteiliger auf den Cholesterinwert aus als andere Fette. Deshalb empfehlen Gesundheitsverbände wie die American Heart Association, die Cholesterinaufnahme auf täglich höchstens 300 mg Cholesterin einzuschränken anstatt komplett darauf zu verzichten. Wenn du allerdings unter einer Herzerkrankung leidest oder dein LDL-Cholesterinspiegel bei 100 mg/dl oder darüber liegt, solltest du deine Cholesterinzufuhr auf höchstens 200 mg pro Tag reduzieren.

Bekannte Lieferanten von gesättigten Fettsäuren sind Fleisch und Milcherzeugnisse. Du kannst die Zufuhr von gesättigten Fettsäuren einschränken, indem du fettarme oder fettfreie Milchprodukte sowie mageres Fleisch kaufst. Kokos- und Palmfett sowie Produkte, die mit Kokos- und Palmfett hergestellt wurden, enthalten ebenfalls gesättigte Fettsäuren.

Transfette werden zum Großteil durch die komplette oder teilweise Hydrierung von pflanzlichen Ölen künstlich hergestellt. Transfette finden sich in gebratenen und frittierten Speisen, Plattenfetten wie Margarine und teilweise hydriertem Pflanzenbackfett, Backwaren wie Keksen, Muffins und Crackern, Snacks wie Chips, Süßigkeiten und Mikrowellen-Popcorn sowie in Fertigmischungen für Torten, Kuchen und Eierkuchen.

Cholesterin steckt in Eiern, Milchprodukten, Fleisch und Geflügel. Eigelb und Innereien (Leber, Niere, Bries und Hirn) sind besonders reich an Cholesterin. Fisch enthält normalerweise weniger Cholesterin als andere Fleischsorten, aber manche Meeresfrüchte sind besonders cholesterinhaltig. Pflanzliche Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst, Getreide, Müsli, Nüsse und Keime enthalten kein Cholesterin.

Um dich im Dschungel der Nahrungsfette zurechtzufinden, solltest du dir angewöhnen, die Nährwerttabelle auf verpackten Lebensmitteln aufmerksam zu studieren. Dabei wirst du feststellen, dass Du anhand der Zutatenliste einschätzen kannst welche Fette enthalten sind. Auch die Kalorien und die Gesamtfettmenge werden aufgelistet. Du sollst nicht gleich ein menschlicher Nährstoffrechner werden. Die Informationen helfen dir aber dabei, zu erkennen, welche Fettarten in welcher Menge in den von dir gekauften Nahrungsmitteln stecken.

WIE DU GESUNDE FETTARTEN ERKENNST UND DIE KALORIENZUFUHR AUS FETT KONTROLLIEREN KANNST
Das Ziel besteht darin, deine Lebensmittel so geschickt auszuwählen, dass du sportliche Höchstleistungen vollbringen und deine Gesundheit schützen kannst. Dabei solltest du nicht ganz auf Fette verzichten, sondern stattdessen lieber ungesunde Fette durch die gesunden Alternativen ersetzen. Außerdem gilt es, deine Gesamtfettzufuhr und damit die Kalorienaufnahme im Auge zu behalten.

- Verwende Pflanzenöle zum Kochen und Backen. Olivenöl, Rapsöl und andere Öle auf Pflanzenbasis sind reich an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die für ein gesundes Herz wichtig sind.
- Halte dich von Transfetten fern, indem du vor dem Kauf aufmerksam die Etiketten von verpackten Nahrungsmitteln studierst. Verzichte auf Produkte mit teilweise hydrierten Ölen. Frage im Restaurant nach, ob zum Braten und Backen Öle ohne Transfette verwendet wurden.
- Kaufe mageres Fleisch sowie fettarme oder fettfreie Milchprodukte.
- Iss mindestens zweimal pro Woche Fisch, der reich an Omega-3-Fettsäuren ist.
- Schränke deinen Verzehr von frittierten Speisen ein und lass dir Soßen und Bratenfonds am Tellerrand servieren, damit du deine Kalorienzufuhr aus Fetten besser kontrollieren kannst.


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